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Quantensprung in der Brillenkorrektur (i-Zon)
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Günter
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- KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.
Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131 - Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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ich habe mich schon der Öfteren für die Funktionsweise dieser Gläser interessiert, aber was die bei iZONE wirklich machen habe ich noch nicht herausbekommen.
Für mich hört sich das alles sehr sehr schwammig an!
So jetzt zu meinen Fragen dazu.
Eine solche Brille kann ja nicht mit den üblichen Brillenwerten spezifiziert sein. Welche Werte werden denn da verwendet? Die müsstest du ja bekommen haben.
Und wie läuft den der Anpassungsprozess ab?
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natte
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Betreffend Funktionsweise siehe folgende Links:
http://www.ophthonix.de/sites_optiker/w ... laeser.php
http://www.ophthonix.de/sites_optiker/faq.php
Die Brillenglasbestimmung erfolgt (nebst klassischer Refraktion) mittels Abberometer. Dies ist ein Gerät, welches (ähnlich wie Keratographen und der Orbscan zur Hornhautdickenmessung) eine farbige Landkarte der Hornhaut erzeugt und die Abbildungsfehler höherer Ordnung (Abberationen) bestimmt:
http://www.ophthonix.de/sites_optiker/zview_allg.php
Ein Bsp. für die iZon-Brillenwerte kann ich Dir anhand der Zylinderkorrektur meines linken Auges geben.
Cyl normale Brille = -0.5
Cyl iZon-Brille = -0.62
Für die groben klassischen Werte wird ein entsprechendes Brillenglas verwendet. Die iZon-spezifischen "Zusätze" werde meines Wissens nach in eine Folie gelasert/eingebrannt, welche dann ins Glas eingearbeitet wird. So habe ich dies jedenfalls verstanden, aber ich bin ja keine Fachperson...
Gruss
Natte
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Günter
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die Links die du angegeben hast, waren mir auch bekannt, nur dort steht nicht wie sie es wirklich machen, sondern eigentlich nur was Wellenfrontkorrektur ist, über das technische Verfahren, das sie dafür verwenden steht nichts.
Was mich auch interessiert, wie messen sie den abstand der Augen zur Brille und wie bestimmen sie den Augenmittelpunkt, der auch der optische Mittelpunkt der Brille sein muss?
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natte
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Günter
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in der Schweiz und Lichtenstein gibt es im Moment (Stand 01.09.07) 10 Geräte für die Brillenanpassung mit Wellenfrontkorrektur!
Eins der Geräte steht hier:
Rebien Augenoptik
AU-PARK - McDonald's-Areal
Industriestr. 1
9495 Triesen
Liechtenstein
http://www.rebien.li
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freesurfer
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K.Dollt
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- KC-Experience: Ich für mein Teil bin Augenoptikermeister, seit mittlerweile 4 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Verkaufe täglich Kontaktlinsen und Brillen ;)
- Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: Zur Untersuchung stehen in unserem Geschäft ein Oculus Keratograph, zwei Anpassräume incl. hochauflösende Videospaltlampen.
Zur exakten Analyse der Sehstärken steht ein i.Profiler von Carl Zeiss zur Verfügung.
Mit mittlerweile 4 Augenoptikermeister betreuen wir knapp 5.000 Kontaktlinsenkunden.
Im Schnitt betreuen wir pro Woche einen neuen Keratokonuskunden pro Woche. (in unserer Region sein sehr hoher Schnitt) - Ausbildung Ärzte / Optiker: Ich für mein Teil bin Augenoptikermeister, seit mittlerweile 4 Jahren.
ich war schon ne Weile lang nicht mehr hier im Forum und habe jetzt diesen Thread hier entdeckt und dachte ich geb mal mein Senf dazu ab.
Wir sind hier schon immer bestrebt möglichst gute Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen, sei es mit Kontaktlinsen, oder mit einer Brille.
Aus diesem Grund haben wir uns auch sehr dieser neuen Foruschung gewidmet. Wir haben auf der Messe uns alles genau erklären lassen und für uns beschlossen, dass wir diese Technologie noch nicht nutzen.
Ich stehe in engem Kontakt zu Kollegen die diese Technologie bereits im Einsatz haben und bin immer kräftig auf der Suche nach Feedback.
Generell habe ich bisher gehört, dass der Anklang bei Kunden sehr gut ist. In Fachmagazinen wird bei uns seit gut nem Jahr darüber gestritten, ob es rein theoretisch Sinn macht oder nicht. In der Praxis scheint es wohl zu funktionieren.
Der Hersteller selbst hat aber gemeint das gerade bei Augenerkrankungen wie Keratokonus man niemand vorspielen darf eine deutliche Verbesserung hin zu bekommen, zumindest nicht beim aktuellen Stand der Forschung.
Ich denke also es ist für euch im Moment schlecht investiertes Geld.
Es gibt auch Wellenfrontkorrigierte-, bzw. Wellenfront geführte Kontaktlinsen. Nach einem Vortrag bei Hecht scheint mir aber auch dies nicht so sehr von Vorteil. Die Linsen bewegen sich zu stark auf dem Auge, als das es große Vorteile bringt..
Ich bin persönlich sehr gespannt wie es mit diesem Thema weiter geht und werde immer am Ball bleiben. Wenn also jemand etwas genauere Informationen braucht, schreibt einfach eine PM oder Email.
Grüße Kay
[Augenoptikermeister]
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Markus
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- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
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Ich habe gerade so ein Huckepacksystem von Hecht. Bei dem ist die LInse fast erschreckend fest an hrer Position. Damit würd es ja eventuell funktionieren, oder?
(Wobei für mich bringts wohl nicht so viel, weil ich das System nur 3 Stunden oder so vertrage... Hast du dafür Ideen? Verlängerung der Tragezeit?)
VG MARKUS
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K.Dollt
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da muss ich zugeben hab ich noch zu wenig Erfahrungen mit, aber ich kann gern mal meinen Chef fragen, der hatte das schon paar mal.
Bei den Linsen bringt relativ fest nicht viel. Da sind zehntel Millimeterbewegungen schon schlecht.
In der Theorie ist es so sobald sich die korrigierte Linse bewegt entsteht ein ganz anderer Restfehler und das sehen wird schlechter als ohne Korrektur.
Das Gehirn hat sich quasi an den eigenen fehler "gewöhnt" wenn du ihn alos korregierst in der theorie ist es besser aber sobald was anderes raus kommt ist es noch einiges schlimmer.
Das ist auch der Grund warum bei uns in den Fachzeitschriften grad so diskutiert wirde, in der Theorie sollten diese Gläser gar nicht arg viel bringen, da du ja Blickbewegungen dahinter hast ohne Ende, aber in der Praxis scheints wohl was zu bringen.
Was anderes sind da Wellenfrontgeführte Korrekturen, das macht schon eher Sinn. Ich muss jetzt ins Geschäft, ich versuch später dazu mal bissl was zu schreiben.
[Augenoptikermeister]
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Günter
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K.Dollt
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das ist gar nicht so leicht zu erklären, aber ich versuch es einmal
Wellenfrontkorrigiert heißt. Durch eine Messung mit einem Wellenfrontabbarometer werden die Fehler höherer Ordnung des Auges gemessen. Es wird ins Brillenglas oder die Kontaktlinse das genaue Gegenstück eingearbeitet.
Dies ist technisch mit dem Ophtonix-System jetzt neuestens möglich, da diese Feinheiten ins eine spezielle Schicht im Glas gebrannt werden und nicht wie bisher auf der Glasoberfläche geschliffen wurde. Somit kann jeder einzelne Punkt eine andere Stärke haben als der Punkt direkt daneben.
Bisher war durch das schleifen immer auhc der Punkt daneben beeinträchtigt und hat quasi einen Übergang gebildet.
So in der Theorie funktionieren diese Gläser, aber halt eben nur bei keiner Blickbewegung. In der Praxis zeigt sich das diese Gläser wohl generell eine Verbesserung darstellen, aus welchen Gründen auch immer.
Wellenfrontgeführt bedeutet nun folgendes. Aufbauend auf der Stärkenmessung wird mittels der gleichen Abbarometermesseung und einer sehr komplexen Formel die Stärke optimiert. Es ist so möglich auf ein höheres Optimum zu kommen, das man mit der bisherigen Messmethode eventuell nicht richtig finden kann. (bringt nicht bei jedem Menschen Vorteile.. die obere Variante allerdings auch nicht *g*)
Das jetzt gefertigte Glas besitzt diese optimierte Stärke, allerdings über die komplette Fläche die selbe Stärke. So ist die Blickrichtung durch das Glas egal. Das macht von der Theorie wesentlich mehr Sinn.
Dies wird Zeiss z.B. anbieten, das Gerät dazu ist wohl ab Ende des Jahres auf dem Markt, steht aber noch nicht ganz sicher.
Fazit: bei der oberen Methode hat jeder Punkt im Brillenglas eine andere Stärke und bei der unteren ist die Stärke überall gleich, allerdings auf den Träger speziell optimiert.
Hat das jetzt jemand kapiert ?? *g*
[Augenoptikermeister]
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Günter
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PeterM
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- Joined: 2006-06-03, 20:04
das hört sich eigentlich gut an. Wenn die ersten Geräte auf den Markt kommen wird es auch wohl Optiker geben, die diese beschaffen und die Erfahrungen bzw. Erfolge werden dann zeigen, ob andere Optiker folgen und ob die Geräte auch wieder günstiger werden.
Generell ist für mich wichtig, ob ich überhaupt darauf hoffen kann, selbst mal in den "Genuß" zu kommen. Als ich in Dortmund zur Untersuchung war, habe ich einen Orbscan machen lassen, eine Wellenfront-Analyse schlug aber fehl, da meine Hornhaut zu irregulär verformt ist. Heißt das jetzt etwa, daß ich gar nicht zu hoffen brauche oder handelt es sich um eine ganz andere Meßmethode?
Mich würde von den anderen Mitgliedern auch mal interessieren, bei wem die Wellenfrontanalyse durchgeführt werden konnte oder bei wem sie nicht "geklappt" hat.
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Lisbi
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- Joined: 2005-09-16, 23:47
Mein Optiker hat mir gesagt, dass diese Gläser vorallem bei Nacht solche Erscheinungen beheben kann. Habe mir solche Gläser bestellt.
Übrigens habe ich eine Kollegin, die auch so eine Brille trägt. Sie ist total begeistert. Sie ist Farbenblind, seit dieser Brille kann sie Farben wieder viel besser sehen.
Melde mich wieder, so bald ich meine Brille habe. In ca 4-5 Wochen.
____________________________
Es liebs Grüessli us dr Schwyz
Lis
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freesurfer
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K.Dollt
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blue eye
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- KC-Experience: Die Diagnose Keratokonus habe ich seit 1975. Obwohl man mir damals schon eine Hornhautverpflanzung machen wollte, habe ich mich bis Heute dagegen gewehrt und bin damit gut gefahren. Erst eine deutliche Verschlechterung vor zwei Jahren macht mir Probleme. Im Moment trage ich auf jedem Auge je eine weiche Tageslinse und darauf eine harte Linse. Damit sehe ich noch ca. 50%. Sie kann ich nur noch 8 bis 12 Std. tragen, wobei ich nach rund 4 Std. starke Konzentrationsschwierigkeiten habe und das Tragen der Linsen fast unerträglich wird. Dann steige ich auf die Brille um, mit ihr sehe ich noch rund 20 bis 40%, je nach Licht usw. Das letzte halbe Jahr war ich bei der Sehbehinderten Hilfe in Basel und gehe Ende April wieder an meine Arbeit zurück. Ich habe das Glück einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber zu haben. Vor einer Operation habe ich immer noch starken Respekt, weil ich unsicher bin, wie ich danach die, wohl nicht zu vermeidenden Kontaktlinsen, vertragen werde.
Ich hatte mich auch schon bei verschidenen Adressen orientiert. Alle habe mir bis jetzt abgeraten. Obwohl ich immer wieder nachgefragt habe, hat sich nichts geändert.
Ich mache mir auch schon lange die Überlegung, wenn ich mit iZon von meinen jetzitgen 15%-Sehstärke auf 50% kommen könnte, dann wäre ich dort, wo ich mit den KL stehe. Was für mich schon eine Erfolg wäre.
Wie gut siehst du jetzt mit der Brille? Ich drücke dir auch die Daumen und bin auf deinen Bericht gespannt.
Liebe Grüsse Röbi
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blue eye
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Ich hatte letzte Woche wegen den iZon Glässern die Hornhaut ausmesen lassen. Leider konnte das Gerät die Messung gar nicht machen, respektiv es gab kein brauchbares Resultat. Also mit starkem Keratokonus scheint es im Moment wirklich aussichtslos. Neu habe ich erfahren, dass man allenfalls eine Brille zu den Kontktlinsen machen könnte, was unter Umständen auch eine Besserung bei schlechten Resultaten mit den Kontaktlinsen bringen könnte.
Liebe Grüsse
Röbi
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K.Dollt
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Der Grundgedanke des i.Profiler von Zeiss hat uns mehr zugesagt.
Wir haben das Gerät bestellt und werden es wohl Ende November geliefert bekommen. Zeiss selbst behauptet dass diese Technologie nicht für jeden eine Verbesserung bringt. Ich meine damit nicht Keratokonus oder nicht, sondern auch bei "Normal" sehenden schon nur für mache die Bedingungen so passen das es einen Vorteil bringt.
Ich persönlich bin sehr gespannt darauf wie es wird.
Der Ansatz mit Brille über die Kontaktlinsen bei Keratokonus klingt sehr interessant. Ich denke da werden wir sicher mal Testmessungen machen.
Nebenbei, falls LowVision für jmd interessant sein könnte, wir haben hierfür eine neues Protal gestartet, welches ihr unter http://www.lowvision-pforzheim.de findet.
[Augenoptikermeister]
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blue eye
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- Joined: 2007-04-08, 16:32
- KC-Experience: Die Diagnose Keratokonus habe ich seit 1975. Obwohl man mir damals schon eine Hornhautverpflanzung machen wollte, habe ich mich bis Heute dagegen gewehrt und bin damit gut gefahren. Erst eine deutliche Verschlechterung vor zwei Jahren macht mir Probleme. Im Moment trage ich auf jedem Auge je eine weiche Tageslinse und darauf eine harte Linse. Damit sehe ich noch ca. 50%. Sie kann ich nur noch 8 bis 12 Std. tragen, wobei ich nach rund 4 Std. starke Konzentrationsschwierigkeiten habe und das Tragen der Linsen fast unerträglich wird. Dann steige ich auf die Brille um, mit ihr sehe ich noch rund 20 bis 40%, je nach Licht usw. Das letzte halbe Jahr war ich bei der Sehbehinderten Hilfe in Basel und gehe Ende April wieder an meine Arbeit zurück. Ich habe das Glück einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber zu haben. Vor einer Operation habe ich immer noch starken Respekt, weil ich unsicher bin, wie ich danach die, wohl nicht zu vermeidenden Kontaktlinsen, vertragen werde.
So wie du dies Oben beschreibst habe ich es auch immer verstanden. bei den einen hilft es und bei den anderen nicht. Was ja dafür spricht, dass man es zumindest versuchen soll. Vielleicht haben wir zwischen durch auch einmal Glück.
Ich hatte es bei Herrn Schaub von Peter&Bosshard in Zürich-Oerlikon versucht.
http://www.pboptik.ch
Herr Schaub hatte mir den Vorschlag gemacht, den Versuch zu den KL die iZoon-Gläser zu versuchen. Weil ich im Moment die KL nicht tragen kann, habe ich diese Messungen noch nicht gemacht. Er hat es aber, wenn ich ihn richtig verstanden habe, schon einige male gemacht und dies offenbar mit Erfolg. Ich habe speziell auch Probleme mit dem Kontrastsehen. Und da denkt er, könnte es vielleicht auch etwas bringen.
Liebe Grüsse
Röbi
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K.Dollt
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- Joined: 2007-01-12, 14:48
- KC-Experience: Ich für mein Teil bin Augenoptikermeister, seit mittlerweile 4 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Verkaufe täglich Kontaktlinsen und Brillen ;)
- Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: Zur Untersuchung stehen in unserem Geschäft ein Oculus Keratograph, zwei Anpassräume incl. hochauflösende Videospaltlampen.
Zur exakten Analyse der Sehstärken steht ein i.Profiler von Carl Zeiss zur Verfügung.
Mit mittlerweile 4 Augenoptikermeister betreuen wir knapp 5.000 Kontaktlinsenkunden.
Im Schnitt betreuen wir pro Woche einen neuen Keratokonuskunden pro Woche. (in unserer Region sein sehr hoher Schnitt) - Ausbildung Ärzte / Optiker: Ich für mein Teil bin Augenoptikermeister, seit mittlerweile 4 Jahren.
Ich kenn Herrn Bosshard durch Fortbildungen sehr gut. Mein Chef ist mit ihm zusammen im Johnson & Johnson Kompendium.
Generell würde ich dem Rat dieses Optikers folgen, da dort sehr kompetente Leute arbeiten.
Ich bin persönlich ebenfalls gespannt ob die Kombination aus Brille und Linse mehr bringt.
Leider muss ich ja noch fast ein Monat warten.. ich komm mir gerade vor wie vor Weihnachten
[Augenoptikermeister]
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Lisbi
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Habe vor einer Woche die I-Zone-Brille erhalten. Mit der Brille sehe ich wieder 100% (vorher 80%), wobei ich "nur" im 2. Stadium vom KK bin. Mit dieser Brille sehe ich tatsächlich die Welt viel farbiger. Auch die Blendungen sind weg. Doch die Lichtquellen weisen immer noch Schlieren und Sterne auf. Auch der Ghost ist nicht weg. Da habe ich abends halt wieder die KL getragen. War gestern beim Optiker, der meinte, dass es bis zu vier Wochen dauern kann, bis man sich an die Brille gewöhnt. Das Gehirn muss sich zuerst an die neue Situation "anpassen", das geht nicht bei jedem sofort. Ich müsse die Brille andauern auflegen. Er habe schon ein paar KK-Träger, die total zufrieden sind. Also warte ich noch 3 Wochen. Wenn die erhoffte Wirkung nicht eintritt, kann ich die Brillengläser kostenlos zurück geben.
Melde mich dann wieder.
@ Raphael
Die Krankenkasse bezahlt wie üblich nur Fr. 200.-- an die Brillengläser.
@ Röbi
Ich würde es versuchen. Wenn Du unzufrieden bist, kannst Du die Brillengläser kostenlos zurückgeben. Man hat 6 Wochen Zeit dafür.
Aber ein Versuch ist es wert!
____________________________
Es liebs Grüessli us dr Schwyz
Lis
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K.Dollt
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freut mich dass das Ganze so gut klappt. gib doch bitte weiter bescheid wenn es was Neues gibt.
Generell lässt sich bei der Messung ja schon sagen ob es überhaupt Sinn macht oder nicht. Der Optiker wird wenn er selbst nicht glaubt das es funktionieren kann die Brille normal nicht verkaufen.
Wenn du die Brille zurück gibst kann er sich vielleicht die Gläser gutschreiben lassen, aber da ist ja dann bis zu dem Zeitpunkt schon eine Menge Werkstattarbeit und Dienstleistung in Form von Beratung angefallen.
Wenn also jemand eine Brille zurück gibt ist das logischerweise immer sehr doof für den Optiker.
Wenn er also sagt wir probieren es sieht er zumindest eine recht gute Möglichkeit das es funktionieren kann.
[Augenoptikermeister]
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blue eye
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Danke für deine Meldung. Ich glaube auch, dass es ein Versuch wert ist. Wegen den Kosten für die Brillengläser; kannst du da bei der Krankenkasse nicht mehr herausholen. Mit der Diagnose und dem entsprechenden Arztzeugnis sollte da doch mehr drinliegen. Auch mehrere Brillen pro Jahr sollten eigentlich bezahlt werden. Ich habe es auch schon erlebt, dass der Optiker Brillengläser zurück genommen hat. Wenn ich mich richtig erinnere, hate er eine Versicherung und die Begründung war: "wegen Nicht-Verträglichkeit". Ich weiss gar nicht, ob man sich desswegen verichern lassen kann, wenn der Optiker keine eigene Versicherung hat.
Liebe Grüsse
Röbi
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Günter
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- Joined: 2003-06-03, 15:12
- KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.
Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131 - Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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habe 2 interessante Blogs zum Thema entdeckt!
http://www.augenblog.wordpress.com
http://www.bessersehen.wordpress.com
wobei der erste Blog ein Erfahrungsbericht ist, wie das neue Verfahren, manchmal, bei KC doch ein deutliche Sehverbesserung bringen kann.