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Hanna: Hornhauttransplantation, Stuttgart, 1/2006 und 9/2010
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Hanna84
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- Keratoconus since: 2000 im Alter von 16 Jahren
- Experience with eyeglasses / lenses: Hmmh... Erfahrunge mit der Linse habe ich insofern, dass ich sie schon überall (und wirklich fast ÜBERALL gesucht und auch gefunden habe:-); ansonsten trage ich grad Linse plus Brille: r: 0,2 (Z.n. KPL 9/10) l:0,8
- Operationen: beidseitig Keratoplastik
li: 01/2006
re: 09/2010
beide Op`s in der Augenklinik Stuttgart, Prof. Weidle
siehe auch meinen Forumsbeitrag ("Hanna: Transplantation, Stuttgart, 1/2006 und 9/2010") - Begeiterscheinungen: hmmh ... keine Begleiterkrankungen...
- Mögliche Ursachen: mein Vater hat auch Keratokonus... die Macht der Gene...
Hanna: Hornhauttransplantation, Stuttgart, 1/2006 und 9/2010
Keratoplastik 01-06
Hallo!
So nun war es bei mir auch soweit...Letzten Montag (23.1.) hat um 20:30 das Telefon geklingelt...Ich hatte Kopfschmerzen und hab noch überlegt, ob ich dran gehe oder nicht hab mich dann aber doch dazu entschlossenJ Es war der Professor von der Augenklinik hier in Stuttgart und hat gesagt, dass sie eine Hornhaut direkt aus dem Haus hätten, sie sei zwar noch nicht untersucht, aber wenn sie gut sei würde ich am Dienstag operiert werden können. Er würde mich am Di früh noch mal anrufen und ich soll mich bereit halten. Meine Nachtruhe war dann dahin... Naja schließlich war es dann auch eine gute Hornhaut und besonders erfreulich war natürlich, dass sie ohne Konservierung und große Zwischenlagerung direkt übertragen werden konnte! Ich bin also morgens in KH gefahren, wurde aber erst abends um 22 Uhr operiert . Nachdem ich den ganzen Tag nichts trinken durfte hatte ich ziemliche Kopfschmerzen und hatte (u.a. auf der OP-Bare kurz vor der Narkose) noch mal gebrochen, so dass ich froh war „nur noch zu schlafen“. Aufgewacht bin ich dann am nächsten Morgen mit Augenklappe und Schmerzen. Es hat sich angefühlt wie wenn jdm ganz viele Nadeln ins Auge steckt, sie stecken lässt und dann noch zeitweise rumdreht oder stochert... Die ersten Tage habe ich entweder mit Augen zu oder mit starrem Blick in meinem Bett gelegen, denn wenn ich das rechte (nicht operierte) bewegt hat, hat sich ja das linke mitbewegt und das hat dann ziemlich weh getan... Na ja aber die schmerzen und das Tränen wurden von Tag zu Tag besser! Es war immer morgens (normaler Arzt) und abends (Professor) Visite und es gab keine Komplikationen. Sie waren sehr zufrieden mit der Heilung und bis jetzt sieht alles gut aus! Ich habe mit meinen 21 Jahren das Durchschnittsalter auf der Station unwahrscheinlich gesenkt...J Ich hatte immer das Gefühl die Leute haben mich angeschaut und gedacht „Was macht das junge Mädel hier?“ oder sie haben gefragt „war`s nen Unfall?“... Zwei Zimmer weiter lag dann der, der die andere Hornhaut des Spenders bekommen hatte... Es war nen Richter und es war richtig nett, wir haben immer zwischendurch Schwätzle gehaltenJ Das war aber auch nen Sonderfall, dass man das so weiß, wer die andere hat, den es war ja ein Spender aus dem KH und dann ist es ja logisch, dass auch die Hornhäute in der dazugehörigen Augenklinik verwendet werden. Nun habe wir Adressen ausgetauscht und werden mal hin und wieder hören wie es dem anderen geht J Ansonsten passieren viele lustige Dinge... da ich auf dem einen Auge ja die Augenklappe hatte und auf dem anderen Auge keine Kontaktlinse angezogen habe (zuviel gucken war zu anstrengend...)hab ich die Welt um mich her nur sehr verschwommen wahrgenommen, hab nicht gesehen wann ich mein Wasserglas voll eingegossen hatte und hab dadurch den Nachttisch und den Boden unter Wasser gesetzt...Hab Nudelauflauf als Griesauflauf identifiziert (war nur nen weißer Haufen...), bin gegen ne Ecke „gedodzt“,... Naja nach einigen Tagen hab eich dann meine Linse ins rechte Auge tun können und hab die Welt dann etwas klarer gesehen (mit Linse rechts 60%). Trotzdem ist man etwas unsicher, weil ja die Tiefenschärfe eingeschränkt ist... Na ja ich bin dann nach 8 tagen entlassen worden und hab nun auch keine Augenklappe mehr, sondern ne Brille mit Seitenschutz. Allerdings ist in beiden Gläsern keine Stärke drin, weil ich rechts mit Linse durchschaue und links noch keine Stärke drauf darf (wegen dem Druck).Die Sehstärke wird dann so in ca. 2 Monaten schrittweise immer korrigiert und angepasst. Momentan ist es noch alles verschwommen, aber nicht mehr ganz so wie vorher (Visus vor Op: mit Linse 20%) und die Trübung ist weg!!! Es gäbe vieles Lustiges vom Krankenhausalltag zu berichten ... Aber ich bin nun froh wieder zu Hause zu sein, denn da kann man doch etwas mehr machenJ Im KH hab ich Cd`s, Hörspiele, und und und gehört und vielen lieben Besuch und Anrufe gehabt. Nun bin ich erst mal froh wenigstens die OP überstanden zu haben und bin gespannt wie es weiter geht und wie sich die Sehschärfe entwickelt und hoffe natürlich dass die Hornhaut auch angenommen wird!
Also ich schreibe bestimmt mal wieder, wie es so weiterverläuftJ Wenn jdm auch vor ner OP steht und Fragen oder so hat...Nur zu! Also ich sag für jetzt mal Tschüss und viele Grüße ! Hanna
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sabine s.
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- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
ganz vielen dank für deinen op bericht.
das unterscheidet sich doch sehr von meinem transplantationen,
denn ich wurde immer nur lokal betäubt, durfte folgich auch bis unmittelbar vor der op essen und trinken und durfte schon nach 4-5 tagen nach hause.
ich hoffe, es geht dir wieder besser jetzt und hoffe natürlich, daß du bald wieder einigermaßen sehen kannst. warum hattest du danach so starke schmerzen?
haben die eine andere op-methode?
was mußt du jetzt alles in auge reinschmieren??
alles gute,
grüßle
sabine
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5ven
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2001 verschlechterte sich meine Sicht dann innerhalb eines halben Jahres von 40% auf unter 15% auf dem rechten Auge. 2002 perforierende KP (nur rechts) bei Prof. Neuhann. Nach fast zwei Jahren konnt ich dann mit Brille wieder 100% sehen. zur Zeit: Rechts 90% mit Brille. Links mit Brille 60%, mit harten Kontaktlinsen wären 100% möglich, aber leider vertrage ich die trotz supertollen neuen Linsen trotz 3 Monaten Versuchszeit max. 2h und das geht beruflich nicht. - Begeiterscheinungen: Allergien
Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
da gratulier ich doch erst mal zur gelungenen OP!!!
Drück dir die Daumen, daß weiterhin alles gut läuft!!!
Gruß
sven
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Markus
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...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
Ich drück auch die Daumen, dass es gut verheilt und so!
Und schreib ruhig noch ein paar lustige Krankenhausgeschichten!
VG MARKUS
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hermste
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
Es ist schön zu lesen, wie Du Deinen Krankenhausaufenthalt beschreibst. Da könnte man fast glauben, es würde Spaß machen.
Schön, dass die Operation gut verlaufen ist!
Gute Besserung,
Hermann ::_::
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Hanna84
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li: 01/2006
re: 09/2010
beide Op`s in der Augenklinik Stuttgart, Prof. Weidle
siehe auch meinen Forumsbeitrag ("Hanna: Transplantation, Stuttgart, 1/2006 und 9/2010") - Begeiterscheinungen: hmmh ... keine Begleiterkrankungen...
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
Ja, Danke für eure lieben Wünsche!
@ Sabine: Ich muss nun Cortisontrpfen, Cortisonsalbe und Bepanthensalbe 4 mal am Tag reinschmieren (Cortisonsalbe nur zur Nacht).
Ja, mittlerweile geht es mit auch von Tag zu Tag besser. War am Freitag noch mal zur Kontrolle und der Prof ist sehr zufrieden. Meine Welt ist links zwar immer noch verschwommen, aber nicht mehr trüb!!! Heute Morgen war ich richtig "geschockt" wie gut ich im Vergleich zu vorher sehen kann. Ich glaub es hat sich noch mal ein bissl verbessert. Schmerzen hab ich nun auch keine mehr. Das Auge macht sich nur noch bei Anstrengung oder längerem Lesen bemerkbar. Als ich am Freitag noch mal beim Prof war, hat er gesagt, dass er diese Woche vielleicht schon einen von 8 Hilfsfäden ziehen will. Ich glaub er hat es mit einer Naht rundrum genäht und dann noch mit 8 Hilfsfäden. Die Hilfsfäden will er nach und nach ziehen, aber die große Naht erst nach 2-3 Jahren. Bin mal gespannt wie er das macht...bin ja dann bei Bewusstsein, oder??? wird es örtlich betäubt? Ich hab ihn dann auch gefragt, ob ich dann im Laufe der Woche auch wieder in die Schule gehen kann (bin eigentlich noch bis zum 20. Feb. krank geschrieben) und dann hat er ganz trocken gement "Ja, können sie schon. Mit rechts können sie ja sehen. Mit links zwar nicht- konnten sie ja aber vorher auch nicht."
Tja lustige Krankenhausgeschichten... Man trifft enfach lustige Leute... Eine Frau habe ich abends mal auf dem Gang getroffen (ich wollte nur schnell meine Wasserflasche wegbringen) und sie hat mich in eine Unterhaltung verwickelt... Schließlich kamen wir auf Kunst und sie hat mir erzählt, dass sie Kunst und Design studiert hat und als ich ihr gesagt habe, dass ich es auch mal in Erwägung gezogen habe, Insustriedesign zu studieren, mich aber dann doch für Ergotherapie entschieden habe, war sie ganz furchtbar entsetzt...Sie hat mich am Arm genommen, auf einen Stuhl gezogen, mir in die Augen geschaut und gesagt "Aber Liebes, was sagen denn die Eltern...? Was sagt denn die Mama? Liebes, sie können doch nicht mit so alten Menschen arbeiten...Liebes, was sagen denn die Eltern??? Wo bleiben ihre Phantasien, ihre Träume???" Ich hab ihr mehrmals versichert, dass ich mit meiner Wahl sehr glücklich bin, aber ich glaube sie war so fassungslos... Am nächsten Tag waren ein paar von meinen Mädels aus dem Tenniekreis, in dem ich mitarbeite, da und auch sie wurden in eine Unterhaltung verwickelt...Irgendwie haben sie erzählt, dass ich da in dem Kreis mitarbeiten würde und so. Die Omi kam schließlich noch mal auf dem Gang auf mich zu und hat gesagt "Liebes ich muss mich da entschuldigen, was ich über ihren Besuch gesagt habe...Das war wirklich falsch...Ich war zu sehr auf meine Kunst fixiert...Es muss ja auch andere Leute geben!:-) Sie war wirklich nett und irgendwie hab ich sie gemocht! Sie war einfach liebenswert! Naja, dann erlebt man noch einiges mit den Zimmernachbarinen...ich hatte während meiner Zeit 3 verschiedene... Durch das meist hohe Alter (2 mal ne Star-OP) waren es leider auch schnarchende Genossinen...Also so viele Schnarchvariationen hab ich noch nie erlebt...gurgeln, prusten, schnauben, grunzen, normales schnarchen....und das in einer Lautstärke, dass sogar meine Ohropax schlapp gemacht haben...
Ein schönes Erlebnis war am Samstag! Ich hab nach 12 Tagen meine Haare gewaschen!!!Ich glaub dem Prof wäre es lieber gewesen, ich hätte noch länger gewartet, aber 12 Tage waren wirklich die Grenze!!! Hab das Auge mit Leukoplast und Folie abgeschützt:-)
Also insgesamt kann ich die Augenklinik und Prof. Weidle sehr empfehlen!!! Ich bin sehr zufrieden mit seiner Arbeit und habe ihn als sehr kompetent erfahren und fühle mich echt in guten Händen!
Na ja nun mach ich mal Schluss:-) Alles Gute Hanna
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sabine s.
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5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
super!!!! danke, für deine postitiven nachrichten. ja, solche krankenhauserlebenisse sind oft vom feinsten, manachmal sogar wegweisend. das mit den hilfsfäden ist interessant, das wußte ich gar nicht, daß es das auch gibt. der faden wird wahrscheinlich mit tropfenbetäubung gezogen. das solltest du eigentlich gar ncith spüren, das dauert wenige sekunden.
ansosnsten klingt das alles ja sehr vielversprechend, und ich hoffe, es geht weiterhin so zügig und reibungslos.
daß du ergotherapie machen willst finde ich ganz toll. ich denke. dabei kannst du ja die kunst auch in hohem maße einfließen lassen, dann gehts halt in richtung kunsttherapie.
also. alles gute
sabine
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Hanna84
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re: 09/2010
beide Op`s in der Augenklinik Stuttgart, Prof. Weidle
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
Bin bereits mitten in der Ausbildung und hab in 7 Monaten Examen...(verdränge ich aber noch ganz erfolgreich
Aber deswegen war ich so froh, dass sich die OP nicht noch mehr nach hinten verschoben hat- brauch meine Äuglein doch zum büffeln...
Liebe Grüße Hanna
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Hanna84
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re: 09/2010
beide Op`s in der Augenklinik Stuttgart, Prof. Weidle
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
@Sabine: Ich bin schon in der Ausbildung und hab in 7 Monaten Examen (welches ich aber noch ganz erfolgreich verdränge...
Aber deshalb war ich auch so froh, dass die OP jetzt war und sich nicht noch mehr nach hinten verzögert hat, denn ich brauch meine Äuglein doch dann zum büffeln...
Dann hätte ich noch ein paar Fragen: Der Professor hat gesagt, dass ich sofort kommen müsste, wenn das Auge trüb wird, das dann eine Abstoßreaktion sei... Es würde dann so trüb sein, wei kurz nach der OP. Nur kann ich mich daran ehrlich gesagt nciht mehr so erinnern..hatte die Augenklappe ja immer auf und nur kurz zur Visite ab. Zudem war da ja auch alles noch mehr verschwommen...
Hatte jemand schon mal ne Abstoßreaktion?
Wie merkt man das?
Wird es so trüb, dass man es wirklich mekt?
Ich befürchte, dass ich es vielleicht zu spät merke, da ich es schwierig finde, abzuschätzen, ob es nun ein bisschen trüber ist (wieveil trüber wird es sein?), oder ob es nur unscharf ist. Versteht ihr was ich meine? Außerdem bildet man sich auch schnell ein, dass es trüber ist, wenn man so genau darauf achtet...
Kann man es noch an was anderem merken, dass die Hornhaut abgestoßen wird?
Gibt es auch so was wie Frühwarnzeichen?
Gibt es eigentlich etwas, was die Abstoßung begünstigt? Stress oder sowas???
Dann hätte ich noch ne Frage: Gibt es irgendwas, was der Körper nun zur Heilung besonders braucht? Vieleicht irgendwelche besonderen Vitamine oder so?
Also schon mal vielen Dank! Hanna
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sabine s.
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visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
wie oft gehst du denn jetzt zum augenarzt? wenn du jetzt kurz nach der op mind. 1x wöchentlich gehst, dann sieht der schon, ob 'nw abstoßung im anmarsch ist. wenn nicht, dann spürst du das u.U. an stärkeren schmerzen, wenn das auge rot ist,und wenn du einen richtif milchigen schleier siehst. ansonsten ist eine beginnende abstoßung fast nciht zu merken, das sieht wie gesagt, der arzt durch die spaltlampe.
streß kann u.U. auch eine abstoßung auslösen, schwere körperliche belastung und sonstige infekte. aber eine abstoßung ist eher seltener, ich würde mir da nicht so viel gedanken machen. engmaschige kontrollen sind das allerwichtigste und cortisontropfen, sablen.
drücke dir die daumen. grüßle
sabine
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Markus
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
Mir hat mein Prof damals auch gesagt, ich solle sofort kommen, wenn mir etwas komisch vorkommt. NIcht nur Trübungen, auch Rötungen, besondere Schmerzen etc.
Denn wenn man Abstossungen schnell behandelt, dann bekommt man sie in der Regel unproblematisch in den Griff. Es sollte dann allerdings nicht auf den nächsten Tag verschoben werden. Wie das sich aber anfühlt, das weiss ich nicht. Hatte damit keine Probleme in der ganzen Zeit.
Aber dazu hat Sabine ja schon etwas gesagt. Sie hatte leider schon mehr Abstossungsreaktionen als alle anderen hier in Forum zusammen...
Viele Grüße,
MARKUS
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Thomas F
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Re: Hanna: Transpl, Stuttgart, 01-2006
mit großem Interesdse habe ich auch Deine Berichte gelesen ... im nachhinein nun auch die von vor der OP.
Habe dann auch richtig mitgelitten, als Du von den nadeln im Auge schreibts,...
Ich hatte mich ja auch im Katharinen-Hospital in Stuttfgart vorgestellt - und war dann nach einem Jahr vergeblichen Wartens nach Freiburg gegangen, wo dann innerhalb von 6 Tagen operiert wurde.
Zuvor hatte ich ein ausführliches Gespräch - mit einem im KH Transplantierten.
Was er mir berichtete ähnelt Deinem Bericht in vielen Punkten sehr.
So fallen mir z.B. die recht extremen Vorsichtsmaßnahmen auf - wie mehrere Tage mit Augenklappe, fast zwei Wochen in der Klinik, getönte Brille mit Seitenschutz,....
Auf manshe dieser Punkte sprach ich die Ärzte in Freiburg auch an - und wurde darauf mehrfach gefragt, wie lange denn die OP auf die ich mich bezog zurückliege .... - nun - das war ein halbes Jahr.
Inzwischen habe ich den Eindruck, daß die im KH eingesetzten Techniken zwar gut und bewährt - vielleicht aber nicht die aktuellsten sind. Von Prof. Widley habe ich gehört, daß er aus Altersgründen nicht mehr selbst operiert - und nur noch überwachend aktiv ist. Die Meinung meines Augenarztes über ihn ist sehr gut.
Dir weiter einen gesegneten Heilungsprozess ..... und einen klaren Kopf bei deinen Examens-Vorbereitungen.
Gruß,
2.Mo 15:26 Gott spricht: ... ich bin der HERR, der dich heilt.
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Hanna84
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re: 09/2010
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Ich hab mir gedacht, es ist mal wieder an der Zeit was von mir hören zu lassen... Die Transplantation liegt nun ca. 2 Monate hinter mir und ich würde mal sagen, dass der Alltag wieder bei mir eingekehrt ist. Die Zeit nach der OP kam mir wie ein langer Traum vor, in dem ich die Welt nicht richtig wahrnahm. Mein ganzer Alltag war durcheinander und es hat sich alles um das Auge gedreht. Nun ja, jetzt ist wieder Normalität eingekehrt
In der Zwischenzeit sind sogar schon 2 Fäden gezogen worden. Es wurde im Nachhinein festgestellt, dass die Hornhaut nicht ganz rund drauf genäht werden konnte und nun etwas „eiförmig“ auf dem Auge sitzt. Dadurch ist das Bild auch immer noch unscharf. Aber immerhin ist es schärfer, als es in der Zeit nach der OP war
So, das war mal ein kleiner Zwischenstand von mir und meinem Auge
P.S: Ach ja ich hätte noch ne Frage zu dem neuen Forum: Gibt es da irgendwo die Funktion, wie bei dem alten, bei der man nur die zu letzt geschriebene Beiträge sehen kann??? Das war so praktisch, aber ich habs bis jetzt in dem neuen noch nicht gefunden..
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Hanna84
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So...Ich hab gedacht, dass ich mich nach so langer Zeit mal wieder melde
Die OP ist ja nun schon ziemlcih genau ein halbes Jahr her. Mittlerweile sind alle Hilfsfäden gezogen. Die Hornhaut ist immer ncoh etwas zu gefaltet auf dem Auge und der Professor hatte ja gehofft, dass es sich wieder etwas durch das Fädenziehen glättet- hat es auch ein wenig, aber nicht so ganz wie gewünscht... Ich war vor einiger Zeit dann auch mal wieder bei meiner normalen Augenärztin, die das Transplantat das erste Mal gesehen hat und sie sagte es sei sehr gut geworden - sie hätte schon ganz anderes gesehen...Sie will dann demnächst auch mal eine Brille anpassen. Sie hat auch schon mal versucht Werte zu ermittlen und hat sogar festgestellet, dass man auf meinem rechten Auge (nicht operiertes) mit der Brille (zusätzlich zur Linse) noch von 60 % auf 80 % kommen kann
Sie hat erst jedes Auge einzeln korrigiert und es war jedes Mal relativ scharf- aber als ich dann mit beiden Augen zusammen geschaut habe, habe ich fast nen Schock bekommen. Die Welt sah so komisch aus. Den Boden, der von mir vielleicht 1,5 Meter entfernt war, habe ich als ca 4 Meter entfernt wahrgenommen...Meine Augen habe völlig verlernt zusammen zu schauen und ein vernünftiges Bild an mein Hirn zu liefern:-) Na ja das wird sich nach einer "Lernphase" auch wieder geben:-)
Ansonsten geht es meinem Auge gut. Ich nehme noch 2 x tgl. Augentropfen (Eflumidex). Diese habe ich bekommen, nachdem emin Augendruck zu hoch war. Mit Tränen oder Schmerzen oder Entzündungen habe ich echt überhaupt keine Probleme. Echt super! Manchmal merke ich ein leichtes "Ziepen"/einen leichten Schmerz und oft habe ich das Gefühl, dass es danach etwas, ein klein wenig schärfer ist... Na ja ob es nun nur subjektiv so ist oder auch objektiv...???
Ansonsten habe ich nun Ferein und werde 5 Wochen für mein Examen lernen, dass dann Ende August losgeht. Ich hoffe dass ich auch mit einem mit dem Lernen gut vorankomme und dann meine Ausbildung (hoffentlich gut) zu Ende bringe:-) Meine 60 Fehltage (mehr darf man nicht haben...) habe ich, besonders durch die Augengeschichte voll ausgeschöpft...bis auf den letzten Tag...
Im Nachhinein würde ich das alles aber auf alle Fälle wiederholen, denn die Sehkraft ist jetzt (unkorrigiert) schon besser als vorher (auch unkorrigiert) und das Auge ist klar und nicht mehr trüb!!!
Also ihr alle da in der weiten Welt- machts gut ich grüße euch ung wünsche euchne schöne Sommerzeit!!!
Hanna
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sabine s.
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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op stuttgart
dankeschön !!!!!!!! freut mich sehr für dich . wirklich. mensch,ist doch fast super gelaufen. toll.
der visus ist erstklassik, wenn ich da an meinen denke......... jetzt drücke ich dir für die prüfung alle daumen und natürlich für die augen !!!!!! ich denke, es dauert noch ein paar tage bis du dich an die schht geöhnt hasst, aber dann willst du es nicht mehr missen.
schreibm wies weitergeht.
grüßle
sabine
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Hanna84
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- Experience with eyeglasses / lenses: Hmmh... Erfahrunge mit der Linse habe ich insofern, dass ich sie schon überall (und wirklich fast ÜBERALL gesucht und auch gefunden habe:-); ansonsten trage ich grad Linse plus Brille: r: 0,2 (Z.n. KPL 9/10) l:0,8
- Operationen: beidseitig Keratoplastik
li: 01/2006
re: 09/2010
beide Op`s in der Augenklinik Stuttgart, Prof. Weidle
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Also momentan habe ich die Brille noch nicht, sondern laufe noch mit dem unscharfen Auge herum. Ich staune an wie vieles man sich gewöhnen kann. Ich muss mir endlich mal wieder nen Termin bei meiner Augenärztin machen, denn dann will sie mir das Rezept für die Brille geben. Sie hat so lange gewartet, bis alle Hilfsfäden gezogen sind und der Visus vorläufig relativ stabil ist. Ich bin so gespannt! Aber insgesamt bin ich echt zufrieden mit allem- vor allem, dass es bis jetzt medizinisch so unproblematisch ging! Und auch wenn der Visus ohne Brille nciht noch viel besser wird und man den REst durch Brille oder so ausgleichen kann bin ich voll zufrieden!!!!!!!!! Besser als vorher ist es ja allemal
Ach ja - unter all diesen erfreulichen Aspekten schaue ich gerne auf die Zeit der OP zurück und bin echt dankbar. Vor allem bin ich Gott dankbar, der über alles und mich seine gute Hand hält!
Eines hat sich in meinem Leben auch geändert. Fast immer wenn ich Leute treffe, die von meiner OP wissen und die mich aber trotzdem nicht soo gut kennen und dann vielleicht nicht wissen über was sie reden sollen, fragen mich nach dem Ergehen des Auges... Das ist ja eigentlich auch voll lieb, aber wenn man merkt, dass es eigentlich gar kein Interesse an dem Auge ist ,sondern nur eine Small-Talk-Füll- Lösung, dann nervt es mich voll. Dann sollen sie lieber gar nicht fragen. Dann hab ich auch gar keine Lust richtig zu antworten und sag nur kurz etwas...das reicht denen dann auch meist schon... Zum Glück gibt es im Leben auch die anderen, die vielleicht seltener fragen, aber dafür echt interessiert sind... Und es ist auch gut, dass sie nicht so oft fragen, so dass man nicht ständig über das Auge redet...
Es gibt ja auch noch andere Dinge im Leben:-)
Also in diesem Sinne, Hanna
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sabine s.
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transpl. stuttgart
da hast du was ganz wichtiges angesprochen!!!!!
mir gehts nämlich genauso wie dir, daß ich ständig, auch von leuten die mich nur durch meine kinder kennen nach den augen gefragt werde, und du kannst dir vorstellen, was für einen roman ich dann jedesmal erzählen müßte. stimmt, manchmal ist das interesse und das mitgefühl ehrlich gemeint, aber meistens ist sbloße sensationslust oder der einstieg für berichte ihrere erkrankungen. wenn ich dann, weil's mich eben auch entsetzlich nervt da ich ohnehin permanent an meine kaputten augen erinnert bin, kurz angebunden antworte, heißts ich sei unfreundlich und/oder arrogant.
tja, damit muß man irgendwie leben und versuchen sich diplomatisch durchzulavieren.
grüßle
sabine
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Hanna84
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li: 01/2006
re: 09/2010
beide Op`s in der Augenklinik Stuttgart, Prof. Weidle
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Ja, das stimmt, man müsste da irgendwie nen guten Zwischenweg finden. Ich hab auch teilweise das Gefühl, dass die Leute nur ihr Gewissen beruhigen wollen und deshalb fragen- die Antwort ist dann eigetnlich zweitrangig. Vor allem lässt sich die Frage nicht in einem Satz beantworten, aber oft wollen die Leute ja nur einen Satz hören... Ich weiß dann immer nicht was ich sagen soll- einfach nur "gut" stimmt ja, aber eben doch nur begrenzt, denn es gibt ja auch immer wieder Aspekte, die noch nicht so gut sind und wo man noch abwarten muss... Aber ich will dann auch nicht, dass es so undankbar rüberkommt, weil man eher dazu neigt zu sagen, was man sich ncoh als Besserung wünscht... aber ich bin ja echt schon sooo dankbar ,dass es ist, wie es ist... !!!!Wenn ich dann anfange und auch trotzdem versuche mich kurz zu fassen und es vielleicht eine kurze Unterbrechung gibt, dann ist ihre Frage und natürlich auch die Antwort völlig uninteressant... Da fragt man sich echt manchmal wo man ist... Und viele wollen -wie du sagt-, es glaub ich nur aus Wissenlust oder keine Ahnung wissen- wie es einem selber dabei geht oder was in einem vorgeht, das interessiert ja schon mal noch weniger... Vor allem weil es sich nicht in einem Satz erklären lässt muss man es ja teilweise etwas erklären und wenn einen dann am Tag x Leute danach fragen, denke ich schon ganz oft "bitte fragt nicht nach meinem Auge...ich wills nicht noch mal erzählen- ich will auch einfach mal über was anderes im Leben reden..." Es ist ja echt lieb, wenn die Leute fragen (sofern sie wirklich Interesse haben) und ich komm mir dann bei denen auch oft selber schlecht vor, weil ich dann in Gefahr bin so lustlos zu antworten... Es wäre gut, wenn nur die fragen, die es auch wirklich interessiert, dann würde man es alles nicht umsonst erzählen und hätte dann wahrsscheinlich auch mehr Lust es zu erzählen, weil man es nicht schon x Uninteresseirten erzählt hat... Am liebsten sind mir die Leute, die nicht so oft fragen, dafür aber mit Interesse- denn es gibt auch welche, die dann fast wöchentlich fragen... was solll man dann sagen..."abwarten, abwarten, abwarten..."
Na ja aber ich sehe mcih ja auch imer in der Gefahr mit anderen ebenso umzugehen, und ich glaube bevor ich es selber erlebt habe, habe ich es mit anderen auch so gemacht- aus gar keiner böden Absicht. Ich will daraus aber jetzt lernen, wie ich selber mit anderen Kranken umgehe. Man denkt ja so oft, dass es dem anderen gut tut, wenn man nach dem Wohlergehen fragt...Aber oft ist es das Beste jemand so normal wie möglich zu behandeln und in in einer geeigneten Situation- nicht zwischen Tür und Angel- zu fragen , wie es ihm geht und dann auch bereit ist, wirklich zu zuhören und sich Zeit zu nehmen.
Also dann Grüßle Hanna
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Hanna84
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re: 09/2010
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Ich war letztens mal wieder beim Augenarzt- diesmal bei einer Vertretung meiner eigentlichen Augenärztin, weil die irgendwie wie vom Erdboden verschluckt war... Sie hatte mir bei der letzten Sitzung ja gesagt, dass ich dann ne Korrektur mit Brille bekommen würde. Sie hatte aber schon mal verschiedene Korrekturmöglichkeiten ausprobiert, die eigentlich gar nicht so schlecht waren. Da aber noch ein Hilfsfaden gezogen werden musste, wollte sie es dann eben am nächsten Termin machen.... zu dem es dann eben aus unerklärlichen Gründen nicht kam. Nun ja ich bin dann eben zur Vertretung gegangen und der Arzt hat mir dann gesagt, dass es überhaupt keinen Sinn machen würde den fehler mit Brille zu korrigieren, weil der Hauptfaden noch drin sei und der kommt ja erst in 1-2 Jahren raus... Solange sei die Hornhaut noch zu gekrümmt und es würde sich immer wieder verändern und ich könnte alle 3 Monate eine Brille kaufen. Außerdem wäre die Verbesserung gar nicht so groß... Weiterhin würde ich ja jetzt nur mit einem Auge schauen und dann mit Brille könnte das Gehirn da vielleicht nicht verarbeiten und es würden Doppelbilder kommen... Wenn der Faden gezogen sei, sei das nicht mehr der Fall, weil dann der Dioptrie unterschied von Auge zu Auge nicht mehr so groß sei... Wie war das bei euch nach einer Hornhauttransplantation? Hattet ihr dann ne Brille und hat das was gebracht? In welchen Abständen musste die Stärke verändert werden? Ich weiß überhaupt nicht wie ich das alles einschätzen soll...
Weiterhin hab ich dann gefragt wegen Autofahren... Das war eigentlich mein Hauptanliegen, warum ich ne Brille wollte... Er hat gemeint, ich würde halt einäugig fahren...Rechts (nicht operiert) habe ich mit CL ca. 60%. Einäugige dürfen ja auch Auto fahren - nach einem halben Jahr und das wäre ja bei mir der Fall... Ich bin jetzt fast ein Jahr kein Auto mehr gefahren und hätte glaub Angst. Ich merke schon ,dass ich Abstände nicht so gut einschätzen kann und dass ich im Alltag etwas- na ja sagen wir mal „dappig“ binJ Aber wenn ich mich nie ran traue verlern ich es ja noch mehr und wird immer unsicherer...wie war das bei euch? Seid ihr „einäugig“ Autogefahren? Kann mir da vielleicht jemand Ratschläge, Warnungen oder Ermutigungen geben, die mir die Angst nehmen würden?
Vielen Dank schon mal!!! Hanna
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sabine s.
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das mit dem faden ist mysteriös. laß ihn ziehen, egal,was für einer das ist.
autofahren geht mit 60% einäugig.
morgen mehr, geht nicht mehr,wegen visus.
bis bald
sabine
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Günter
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- KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.
Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131 - Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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bis zum zeihen der Fäden hatte sich bei meinen Transplantationen der Visus auch ständig verändert, ich habe es bei der ersten Transplantation einige mal mit einer Brille versucht, hat nie länger als ein paar Wochen gehalten.
In dieser Zeit bin ich kein Auto gefahren, war mir zu gefährlich, obwohl ich auf dem anderen Auge 80% hatte. Mit 60% auf einem Auge noch Auto zu fahren finde ich schon ziemlich heftig. Soweit ich weis schreibt der Gesetzgeber hier 70% vor.
-
sabine s.
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- Joined: 2005-05-30, 11:25
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ich hab von meinen ärzten und einem fahrlehrer, daß man, wenn man einäugig fähr mindestens 60% braucht, dann hab ih gelesen, daß ein+ugigkeit bei 10% erst anfängt, aber ich glaube, 60% ist wirklich die legale grenze,.........
WEIß JEMAND VIELLEICHT VERBINDLICHES?? WÄRE JA NICHT UNINTERESSANT, !!! will nicht schon wieder falsche infos verbreiten, sonst klinke ich mich hier aus.....
@Hanna,wie gehts dir jetzt ???
lese mir deinen bericht morgen nochmal durch und antworte dann drauf, heuts gehts nicht mehr.
grüßle
sabine
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Hanna84
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Vielen Dank schon mal für die Antworten! Zur Antwort auf die Frage wann meine Transplantation war- Januar 2006.
Mir geht es sonst echt gut! Das Transplantat ist klar und von Abstoßung keine Spur! Da bin ich echt super zufrieden! Auch sonst habe ich keine Probleme- keine Augenreiben, keine Trübungen, keine Entzündungen,.... Manchmal ziept es ein wenig, aber irgendwie hab ich das Gefühl dass sich der Visus danach immer etwas verändert hat. Seit der Op hat er sich auch verbessert. Ich messe es subjektiv immer daran, was ich lesen kann. Am Anfang konnte ich auf meinem Wecker die Zahlen nur als trennbare Flecken wahrnehmen, dann irgendwann lesen und dann irgendwann konnte ich sogar die Zeitung im Abstand von vielleicht 20 cm lesen- zwar stockend und mit einer Ratequote aber immerhin
Um noch mal auf das Autofahren zurück zu kommen... Also von der Sehschärfe hätte ich glaub keine so großen Befürchtungen- eher wegen den Abständen, z.B. zu parkenden Autos und so. Ich würde es zum Beispiel auch nicht drauf anlegen Autobahn oder so zu fahren... Aber wenn ich gar net fahre, dann werde ich ja immer noch ungeübter und dann wird der Einstieg sehr schwer... Vielleicht so kurze Strecken, um in der Übung zu bleiben und um ein klein bisschen Selbstständigkeit zu wahren...J
Nun ja ich freu mich auf eure AntwortenJ Vielen Dank Sabine auch für deine Einträge!!! Wie sind denn deine Visuswerte? Wann hattest du deine letzte Op? Ich wünsch dir auf alle Fälle echt alles Gute- gerade auch wenn es so schwer ist und man nicht immer so kann wie man will! Hoffentlich heilt es auch bei dir alles schnell gut und ohne weitere Komplikationen!
An dieser Stelle dann erst mal liebe Grüße Hanna
-
Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
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hört sich doch erstmal alles gar nicht so schlecht an.
Bei der Brille denke ich sollte das Entscheidung von jedem selber sein. Wenn denn eine Verbesserung mit Brille drin ist würde ich sagen kann man sich die durchaus anpassen lassen. Ist halt eine Frage des Geldes, wenn nach 4 Wochen das Brillenglas nicht mehr passt und man wieder ein anderes machen müßte. Ist aber definitiv eine Option. Genauso kann man ja theoretisch versuchen sogar eine Linse anzupassen. Mein Optiker sagt das hätte er auch schon gemacht bei TPs und noch sitzendem Faden.
Beim Autofahren ist es offiziell so das auf einem Auge der Visus mindestens 70% sein muß!!
Wobei ich der Meinung bin, es liegt auch ziemlich stark an jedem selbst und seinen Fahrfähigkeiten. Ich fahre bei Helligkeit auch mal nur mit der Brille Auto (Re 70% / Li 5%) und fühle mich dabei sicher. Bei Dunkelheit geht es allerdings nicht.
Interessant fand ich deine Aussage, wenn man andere einfach mal unsere Augen geben würde. Das hatte ich mir nämlich schon häufig gewünscht. Einfach mal ein Tag die Augen tauschen mit anderen, dann könnten die endlich mal nachvollziehen wie mühsam und anstrengend der Keratokonus sein kann. Das wäre sicherlich sehr schockierend.
Ich wünsch Dir auf alle Fälle eine gute weitere Entwicklung des Auges.
VG
Tim