Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501

cross-linking, ICRS, Transplantation

Frank B
-
Posts: 573
Joined: 2003-12-10, 20:12
Been thanked: 1 time

cross-linking, ICRS, Transplantation

Post by Frank B »

Vernetzungsbehandlung beim Keratokonus – Aktuelle Ergebnisse
Clincal results of corneal cross-linking of keratoconus – Update
(veröffentlicht:18.09.2006)


Ziel
Der Keratokonus ist eine bilaterale, progressive, oft asymmetrisch ausgeprägte, ektatische Erkrankung der Kornea, die bei bis zu 20% der betroffenen Patienten eine perforierende Keratoplastik notwendig macht. Seit einigen Jahren wird die Vernetzungsbehandlung der Kornea zur Stabilisierung des Keratokonus durchgeführt. Hiermit sollen die aktuellen Ergebnisse dargestellt werden.

Methode
Zwischen 2001 bis 2005 wurden 260 Patienten mit Keratokonus behandelt. Die Daten von 140 Patienten (169 Augen) mit einer Mindestnachbeobachtungszeit von 3 Monaten konnten ausgewertet werden. Die präoperativen Werte waren: maximaler k-Wert 53,1±7,4 dpt (41,7 - 72,5 dpt; Mittelwert± Standardabweichung, Minimum, Maximum); bestkorrigierter Visus 0,5±0,3 (0,02-1,3), Astigmatismus 6,5±4,0dpt (0,5-27,7dpt). Für die Vernetzungsbehandlung wird das korneale Epithel mittels Hockeymesser entfernt, 0,1%ige Riboflavinlösung appliziert und die Hornhaut 30 Minuten mit UV-Licht (370nm) bestrahlt. Eine Mindesthornhautdicke von 400 µm ist für den Schutz des kornealen Endothels präoperativ gefordert. Der Verfestigungseffekt beruht auf Ausbildung von Quervernetzungen zwischen den Kollagenmolekülen.

Ergebnisse
Für die Auswertung wurden die follow-up Daten von jeweils drei Monaten zusammengefasst. Der maximale k-Wert nahm im Mittel über die gesamte Beobachtungszeit um 1,1±3,7dpt (39,5-81,8dpt) ab. Der Visus stieg um 1±2 Linien an. Der Astigmatismus lag bei 5,3±3,8dpt (0-21dpt). Die maximale Nachbeobachtungszeit lag bei 63 Monaten (n=1). In den ersten 4 bis 8 postoperativen Wochen zeigte sich bei allen Patienten eine „Haze“-artige subepitheliale Trübung, die im weiteren Verlauf verschwand.

Schlussfolgerungen
Bei der Vernetzungsbehandlung handelt es sich um eine sichere Therapieoption beim Keratokonus, die eine Progression der Keratektasie über einen Verlauf von fünf Jahren aufzuhalten scheint. Dies könnte langfristig zu einem Rückgang von Hornhauttransplantationen führen. Das weitere follow-up der klinischen Ergebnisse einer größeren Anzahl von Patienten bleibt aber abzuwarten.

Aufruf dieses Artikels (Open Access article)
http://www.egms.de/de/meetings/dog2006/06dog068.shtml

Autor
M. F. Müller-Holz - Augenklinik der Medizinischen Fakultät "Carl Gustav Carus", TU Dresden
M. Kohlhaas - Augenklinik des St.-Johannes Hospital, Dortmund
A. Speck - Augenklinik der Medizinischen Fakultät "Carl Gustav Carus", TU Dresden
E. Spörl - Augenklinik der Medizinischen Fakultät "Carl Gustav Carus", TU Dresden
L. E. Pillunat - Augenklinik der Medizinischen Fakultät "Carl Gustav Carus", TU Dresden


Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Fetscherstraße 74
01307 Dresden
Telefon: +49 (0)351 458 3381
Telefax: +49 (0)351 458 4335
E-Mail: augendirektion@uniklinikum-dresden.de
http://augen.uniklinikum-dresden.de


St. Johannes-Hospital
Johannesstraße 9 -13
44137 Dortmund
Tel.: 0231 / 1843 - 2241
Fax: 0231 / 1843 - 2508
E-Mail: augenklinik@joho-dortmund.de
http://augenklinik.joho-dortmund.de


Hazebildung (Schleierbildung) nach Vernetzungstherapie bei Keratokonus – eine Kasuistik
Haze after cross-linking therapy at keratoconus
(veröffentlicht:18.09.2006)


Ziel
Ziel der Vernetzungsbehandlung ist die Verhinderung einer Progression des Keratokonus und die Stabilisierung des jetzigen Refraktionszustandes.

Methode
Bei einem 41-jährigen Patienten erfolgte eine Kollagen-Quervernetzung („cross linking“) am linken Auge. Dafür wurde nach Epithelabrasio der Hornhaut von ca. 9mm Durchmesser eine 0,1%ige Riboflavin-Lösung in 20%iger Dextran-T-500-Lösung aufgetropft. Anschließend erfolgte eine UV-A Bestrahlung (370nm) mit einer Bestrahlungsstärke von 3mW/cm2 für 30 Minuten. Während der Bestrahlung wurde die Hornhaut alle 5 Minuten mit der beschriebenen Lösung betropft. Nach der Bestrahlung wurde bis zum Epithelschluss eine Verbandskontaktlinse aufgesetzt. In der postoperativen Therapie erhielt der Patient unkonservierte antibiotische (Floxal EDO-AT) und antiphlogistische (Dexa EDO-AT) Augentropfen.

Ergebnisse
Nach Epithelschluss zeigte sich eine diffuse subepitheliale Trübung mit Anzeichen einer stromaler Verdünnung mittelperipher nasal unten. Diese oberflächliche Narbenbildung im Sinne eines „haze“ verschwand trotz intensiver Steroidtherapie nur zögerlich.

Schlussfolgerungen
Nach Vernetzungsbehandlung mit Riboflavin-Lösung und UV-A Bestrahlung kann es zur Ausbildung eines „haze“ kommen. Dieser verschwindet trotz intensiver Lokaltherapie nur zögerlich.

Aufruf dieses Artikels (Open Access article)
http://www.egms.de/en/meetings/dog2006/06dog069.shtml

Autor
C. I. A. Herrmann - Universitäts-Augenklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
T. Hammer - Universitäts-Augenklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
S. Sel - Universitäts-Augenklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
G. I. W. Duncker - Universitäts-Augenklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg


Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Klinikum der Medizinischen Fakultät
Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)
Telefon: +49 (0345) 557 1878
Telefax: +49 (0345) 557 1848
E-Mail: gernot.duncker@medizin.uni-halle.de
http://www.medizin.uni-halle.de/kau/


Intrakorneale Ring-Implantation bei Keratokonus mit dem Femtosekunden-Laser
Intracorneal ring segments for the treatment of keratoconus using femtosecond lasers
(veröffentlicht:18.09.2006)


Ziel
Die Implantation intrakornealer Ringsegmente (ICR: INTACs- bzw. Ferrara-Ringe) kann bei Keratokonuspatienten eine Alternative sein, die jungen Patienten die eigene Kornea erhält und den Zeitpunkt der Durchführung einer perforierenden Keratoplastik zumindest hinauszögert. Die Erzeugung des cornealen Tunnels zur Aufnahme des Ringsegments sollte dabei mit Hilfe des Femtosekunden (fs)-Lasers vereinfacht und präzisiert werden.

Methode
Von 2004 bis 2006 generierten wir mit dem Fs-Laser korneale Tunnel zur Aufnahme von ICR (Keraringe, Fa. Peschke Medizintechnik) bei zehn Keratokonus Augen. Die Ringstärke wurde präoperativ dem Befund entsprechend festgelegt und lag zwischen 0.15 und 0.35 mm.

Ergebnisse
In allen Fällen fand sich postoperativ ein Anstieg des unkorrigierten Visus; der korrigierte Visus blieb mindestens gleich (Gewinn: 0 bis 3 Linien). Topographischer Astigmatismus (prä-Op: -6,25 dpt, post-OP -4,75 dpt) und subjektiver refraktiver Astigmatismus (prä-Op: - 3,25 dpt post-Op: -2.75 dpt) konnten in allen Fällen reduziert werden. Die Implantation der ICR wurde durch die Präparation der Tunnel mit dem fs Laser deutlich verkürzt und vereinfacht. Es wurden keine schwerwiegenden Komplikationen wie Perforation, Fehlschnitt oder Protusion der Segmente beobachtet.

Schlussfolgerungen
Die Präparation der Tunnel mit dem fs Laser vereinfacht und beschleunigt die Implantation von ICR. Ob die Lasergenerierung der Tunnel gegenüber der mechanischen Präparation zu besseren klinischen Langzeit-Ergebnissen führt, müssen weitere Studien klären. Ebenso ist noch unklar, ob der Anstieg des unkorrigierten und brillenkorrigierten Visus dauerhaft ist. Zukünftig könnte die Kombination einer ICR Implantation mit einer Quervernetzung der cornealen Fibrillen (Riboflavin/UVA cross-linking) eine Therapieoption sein.

Aufruf dieses Artikels (Open Access article)
http://www.egms.de/en/meetings/dog2006/06dog095.shtml

Autor
G. Gerten - Augenheilkunde der PAN-Klinik am Neumarkt, Köln
O. Kermani - Augenheilkunde der PAN-Klinik am Neumarkt, Köln
K. Schmiedt - Augenheilkunde der PAN-Klinik am Neumarkt, Köln
U. Oberheide - Laserforum Köln e.V.


PAN Klinik am Neumarkt
Neumarkt-Galerie
Schildergasse 107 - 109
50667 Köln
Fon 0221-650 722-21 -
Fax 0221-650 722-10
E-Mail: info@augenportal.de
http://www.augenportal.de


Optimierung der refraktiven Chirurgie
Optimising refractive surgery
(veröffentlicht:18.09.2006)


Die refraktive Chirurgie bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, Fehlsichtigkeiten dauerhaft zu korrigieren. Neben der Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) und den Oberflächenbehandlungen PRK, LASEK und Epi-LASIK hat sich die Linsenchirurgie zur Korrektur von Refraktionsfehlern etabliert. Gerade in diesen Bereichen haben sich in den letzten Jahren viele Entwicklungen vollzogen, um die Qualität refraktiv-chirurgischer Eingriffe und die Zufriedenheit der Patienten zu erhöhen.
Innerhalb der keratorefraktiven Verfahren hat sich die LASIK als das dominierende Verfahren zur Korrektur von niedrigen und mittleren Myopien bis -8 Dioptrien (D), niedrigen Hyperopien bis max. 4 D und Astigmatismen bis ca. 5 Dioptrien herausgestellt. Die deutlich schnellere Stabilisierung der Refraktion und der geringere postoperative Wundschmerz gelten als großer Vorteil des Verfahrens im Vergleich zu den Oberflächenbehandlungen. Letztere werden der LASIK vorgezogen, wenn krankhafte Hornhautveränderungen, wie z.B. Keratokonus oder Hornhautdegenerationen vorliegen. Intensive Forschungen im Bereich der Früherkennung subklinischer Formen des Keratokonus durch die Analyse der Hornhauttopographie machen es möglich, schon frühzeitig ein geeignetes Behandlungsverfahren zu wählen.
Auch die Berechnung und Wahl des Ablationsprofiles nimmt für die Ergebnisse eine besondere Bedeutung ein. Das wachsende Verständnis der physiologisch-optischen Eigenschaften des Auges hat zur Entwicklung verschiedener Strategien bei der Erstellung von Ablationsprofilen geführt. Die Behandlungen werden demnach in solche basierend auf der Gesamtoptik (Munnerlyn Formel, wellenfrontgesteuerte und wellenfrontoptimierte Behandlung) und solche basierend auf der kornealen Messung (Topographiegesteuerte und asphärische bzw. Q-Faktor-angepasste Behandlung) eingeteilt, um Refraktionsfehler effizient zu behandeln und die optische Qualität des Patienten nicht zu beeinträchtigen.
Auch der Einsatz von Intraokularlinsen zur Korrektur von Refraktionsfehlern hat in den letzten Jahren an Bedeutung in der refraktiven Chirurgie gewonnen. So ermöglichen faltbare Implantate aus Acrylat und Silikon kleine Inzisionsschnitte von etwa 2mm. Neben dem Vorteil, die Linsenimplantation nahezu astigmatismusneutral zu gestalten, lassen sich faltbare Implantate besonders leicht implantieren. Neu entwickelte asphärische Intraokularlinsen sollen die Abbildungsqualität gerade bei niedrigen Beleuchtungsbedingungen, wie zum Beispiel beim Autofahren in der Dämmerung und Dunkelheit, optimieren. Auf dem Gebiet der Kataraktchirurgie bzw. des refraktiven Linsenaustauschs (RLA) wurden Multifokallinsen konzipiert, die den Patienten eine scharfe Abbildung für Ferne und Nähe ohne zusätzliche Brille ermöglichen sollen.


Aufruf dieses Artikels (Open Access article)
http://www.egms.de/en/meetings/dog2006/06dog197.shtml

Autor
T. Kohnen - Klinik für Augenheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Klinikum für Augenheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Refraktive Chirurgie
Prof. Dr. med. T. Kohnen
Theodor - Stern - Kai 7 / Haus 8B
60590 Frankfurt / Main
e-mail: info@refraktiv.com
http://www.refraktiv.com


Einfluss der Diagnose auf die Visuserwartung nach perforierender Keratoplastik – Eine Längsschnittstudie
Impact of the diagnosis on the visual outcome after penetrating keratoplasty – A longitudinal study
(veröffentlicht:18.09.2006)


Ziel
Für eine optimale Beratung eines Patienten vor Kornea-Transplantation sollte das zu erwartende Visusergebnis verfügbar sein. Ziel dieser Studie war es die funktionellen Ergebnisse nach perforierender Keratoplastik (PKP) in Abhängigkeit von der Diagnose vor und nach Fadenentfernung zu beurteilen.

Methode
In diese klinische Längsschnittstudie gingen 669 Augen mit komplett entfernten Fäden ein (333 Augen mit Keratokonus (medianes Alter 37 Jahre (a)), 166 mit Fuchs-Dystrophie (66a), 82 mit bullöser Keratopathie (73a), 51 mit Narben (65a) und 37 mit stromalen Dystrophien (43a)). Von 5 Operateuren wurde 492x eine reine PKP, 148x eine Triple-Prozedur und 29x ein zusätzliches Kunstlinsenmanöver durchgeführt (90% doppelt fortlaufende Kreuzstichnaht; 11% Re-PKPs). Die Empfänger- (90% 7,0 bis 8,0mm Durchmesser) und Spendertrepanation (0,1mm Überdimensionierung, „Erlanger Orientierungszähnchen“) wurde mittels 193nm Excimerlasers von epithelial durchgeführt. Die Fäden wurden in der Regel sequentiell entfernt. Zielgrößen waren der sc-/cc-Visus vor und nach vollständiger Fadenentfernung.

Ergebnisse
Keratokonus (sc/cc vor; sc/cc nach Fadenentfernung, Median): 0,25/0,60; 0,30/0,70; Fuchs-Dystrophie: 0,16/0,50; 0,20/0,50; bullöse Keratopathie: 0,13/0,40; 0,16/0,40; Narben: 0,12/0,40; 0,20/0,35; stromale Dystrophien 0,18/0,70; 0,30/0,65.

Schlussfolgerungen
Die günstigste Visusprognose ist nach PKP bei Keratokonus und stromalen Dystrophien, die schlechteste bei bullösen Keratopathien und Narben zu erwarten. Patienten mit bullöser Keratopathie nach Kataraktoperation sollten VOR der PKP darüber aufgeklärt sein, dass sie oft bestkorrigiert einen Visus von 0,4 auch nach Fadenentfernung nicht überschreiten werden.

Aufruf dieses Artikels (Open Access article)
http://www.egms.de/de/meetings/dog2006/06dog097.shtml

Autor
B. Seitz - Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
N. X. Nguyen - Abteilung für Pathophysiologie des Sehens und Neuro-Ophthalmologie, Universitäts-Augenklinik Tübingen
F. Schirra - Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
C. Cursiefen - Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
F. E. Kruse - Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
G. O. H. Naumann - Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
A. Langenbucher - Medizinische Optik am Institut für Medizinische Physik, Universität Erlangen-Nürnberg


Google durchsucht egms.de nach Keratokonus 2006:
Eingabe von [Keratokonus 2006 site:egms.de] in das Suchfeld
http://www.google.de/search?hl=de&q=Ker ... uche&meta=

copyright, Urheberrecht der oben aufgeführten Artikel
GMS German Medical Science (gms)
Heinrich-Heine-Universität
Gebäude 15.12
Moorenstrasse 5
D-40225 Düsseldorf.
Tel.: (0211) 31 28 28
Fax (0211) 31 68 19
Alle innerhalb des Portals German Medical Science publizierten Beiträge sind weltweit unmittelbar, dauerhaft und gebührenfrei für jeden Interessierten online verfügbar (open access).
© 2006 Müller-Holz et al; licensee . This is an Open Access article: verbatim copying and redistribution of this article are permitted in all media for any purpose, provided this notice is preserved along with the article's original URL.
http://www.egms.de/de/about.shtml

Definition copyright:
http://de.wikipedia.org/wiki/Copyright

Definition Open Access:
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access


KC, Hornhauttransplantation, Prof. Seitz (04.03.2006)

Narkose
Zitat: "2. Die Intubationsnarkose hat – besonders beim jungen Keratokonuspatienten– Sicherheitsvorteile über die Lokalanästhesie. Der arterielle Blutdruck sollte beim offenen Auge so niedrig wie möglich gehalten werden („kontrollierte arterielle Hypotension“)."
http://www.dgii.org/2006/51.html


Google durchsucht dgii.org nach Keratokonus 2006:
Eingabe von [Keratokonus 2006 site:dgii.org] in das Suchfeld
http://www.google.de/search?hl=de&q=Ker ... uche&meta=

Autor
Prof. Dr. Berthold Seitz
Tel. (06841) 16-22387
E-Mail: berthold.seitz@uniklinikum-saarland.de
Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Augenklinik des UKS
Kirrbergerstraße
D-66421 Homburg/Saar

http://www.uniklinikum-saarland.de/de/e ... ugenklinik

Google durchsucht uniklinikum-saarland.de nach Keratokonus:
Eingabe von [Keratokonus site:uniklinikum-saarland.de] in das Suchfeld
http://www.google.de/search?hl=de&q=Ker ... uche&meta=
Tecx
-
Posts: 98
Joined: 2006-01-16, 13:18
KC-Experience: 2006 Crosslinking
2018 Myoring rechts
Brillenträger

Post by Tecx »

dieses "haze" hab ich wohl auch bekommen. nach 6 wochen bei rechtem auge war es immer noch da.
sabine s.
-
Posts: 2364
Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
Been thanked: 2 times

Post by sabine s. »

frank!!! 1000 dank!!!!!!!eine ganz ganz ganz wertvolle zusammenfassung. das hat irgenwie schon noch gefehlt hier,!!!!


grüßle
sabine
Frank B
-
Posts: 573
Joined: 2003-12-10, 20:12
Been thanked: 1 time

Post by Frank B »

Hallo sabine,

herzlichen Dank!

Viele Grüße, Frank
sabine s.
-
Posts: 2364
Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
Been thanked: 2 times

Post by sabine s. »

der vergleich lokal- intubationsanästhesie ist schon mal ansich ganz hilfreich. allerdings leuchtet er mir nicht ganz ein, denn unter lokalanästhesie kann der blutdruck auch nieder gehalten werden, schon mal deshalb, weil die meisten sedativa verlangen (beruhigungsmittel) die den druck senken. bei mir war der druck während der op's bist auf einmal immer eher zu nieder als zu hoch, hatte auch immer (wenn überhaupt) lokalanästhesie.
ich denke,das risiko einer intubationsnarkose ist immer noch viel höher, als das risiko unter lokaler betäubung eine zu starke durchblutung im auge zu haben.

grüßle
sabine
Dani

Post by Dani »

Zunaechst mal Danke fuer diese aufschlussreiche Zusammenfassung.

Wie ist diese Geschichte mit der Hazebildung nach der Vernetzung zu verstehen? Diese Aussage '... verschwindet nur zoegerlich ...' klingt irgendwie nicht so positiv. Ist das ein Risiko bei der Vernetzung? Im Artikel vorher wird die Hazebildung als was ganz Normales und nur voruebergehendes beschrieben. Es scheint allerdings ein echtes Problem zu sein, wenn dem ein ganzer Artikel gewidmet wird.
Dani
Tecx
-
Posts: 98
Joined: 2006-01-16, 13:18
KC-Experience: 2006 Crosslinking
2018 Myoring rechts
Brillenträger

Post by Tecx »

über dieses haze würde ich auch gerne mehr erfahren wollen.