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Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
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Bärbel
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- KC-Experience: Trotz jahrelanger Schielbehandlung und Schieloperationen in der frühesten Kindheit ist das linke Auge amblyop.
1980 Diagnose Keratokonus – Sehfähigkeit nur mit Kontaktlinsen - Langsame, aber stetige Visusverschlechterung – bis 2004 Visus links mit KL ca. 0,2 (keine Lesefähigkeit), rechts mit KL unter 0,3 (Keratokonusnarben im Sehzentrum); PKP rechtes Auge im Juni 2005, Visus ca. 0,1 mit KL schwankend 0,3-0,5, vertrage die KL aber höchstens 3 Stunden – seit 2007 zusätzlich Brille, nur rechtes Auge korrigiert, Visus ca. 0,25.
Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
dies hier ist mein erster Beitrag. Ich habe bisher viele andere mit großem Interesse gelesen, mit der Bildschirmlupe, da meine Sehleistung nach der Transplantation noch sehr bescheiden ist. Aufgrund meiner Vorgeschichte (das linke Auge ist amblyop, mittlerweile ca. 12,5% mit Linse) bin ich aber auf das Sehen des transplantierten Auges angewiesen. Jetzt sind ca. 4 Monate seit meiner OP vergangen und meine Sehfähigkeit kaum der Rede wert(ca. 10%, total verschwommene Sicht). Mit vorgesetzten Gläsern, aber verschattet, (u.a. Astigmatismus) erreiche ich ca. 25%. Allerdings ändern sich die Werte ständig. Eine Überlegung ist nun Kontaktlinsen zu versuchen.
Hat jemand Erfahrung mit harten Kontaktlinsen einige Monate nach einer Keratoplastik und noch liegenden Fäden? Wie viele Stunden kann man die Linse am Tag tragen? usw. ...
(Ich finde es übrigens toll, dass es dieses Forum gibt. Es ist jetzt ca. 25 Jahre her, dass bei mir Keratokonus diagnostiziert wurde und ich habe bisher noch nie mit einem Menschen gesprochen, der ebenfalls diese Krankheit hat.)
Gruß Bärbel
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5ven
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- KC-Experience: Der Keratoconus wurde bei mir (offiziell) mit 17 entdeckt (1998). Mit 15 hatte ich -glaub ich- eine Brille bekommen. Mit ungefähr 17 dann harte Kontaktlinsen.
2001 verschlechterte sich meine Sicht dann innerhalb eines halben Jahres von 40% auf unter 15% auf dem rechten Auge. 2002 perforierende KP (nur rechts) bei Prof. Neuhann. Nach fast zwei Jahren konnt ich dann mit Brille wieder 100% sehen. zur Zeit: Rechts 90% mit Brille. Links mit Brille 60%, mit harten Kontaktlinsen wären 100% möglich, aber leider vertrage ich die trotz supertollen neuen Linsen trotz 3 Monaten Versuchszeit max. 2h und das geht beruflich nicht. - Begeiterscheinungen: Allergien
Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
also ich durfte so lange die Fäden noch im Auge waren keine harten Linsen tragen!
gruß
sven
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Markus
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- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
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Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
Herzlich Willkommen erstmal!
Also nach meiner OP wurde von meinem Professor auch angedacht, eine Speziallinse schon auf das Auge zu setzen, bevor die Fäden gezogen wurden. Er meinte,dafür würde extra eine spezielle Form genommen, die die Nähte nicht belastet. Also die extra dafür entwickelt wurde.
Ich hab das allerdings dann nicht gemacht, weil mir die Sicht mit einem Auge ausgereicht hat.
VG MARKUS
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sabine s.
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- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
das ist echt eine doofe situation! genauso, wie bei mir. ein auge amplyob, das andere frisch transplantiert!
ich würde wirklich noch nicht unbedingt eine linse drauftun, was sagt dein arzt?
hast du schon mal eine lesebrille versucht? das macht manchmal 10% mehr an visus aus.
ich habe auf das amplyobe auge eine harte cl drauf getan, so komme ich von erst 10% aif einen visus von 25% . das macht sehr viel aus.
ansonsten, kann ich dir versichern, daß ich weiß, wie's die jetzt geht.
ich drück dir alle daumen!! das ist eine harte zeit,
steckt aber auch voller überrachungen....
bei fragen, jederzeit.
alles gute, sabine
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sabine s.
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5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
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Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
irreversible starke schwachsichtigkeit (fast blind).
sabine
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Bärbel
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1980 Diagnose Keratokonus – Sehfähigkeit nur mit Kontaktlinsen - Langsame, aber stetige Visusverschlechterung – bis 2004 Visus links mit KL ca. 0,2 (keine Lesefähigkeit), rechts mit KL unter 0,3 (Keratokonusnarben im Sehzentrum); PKP rechtes Auge im Juni 2005, Visus ca. 0,1 mit KL schwankend 0,3-0,5, vertrage die KL aber höchstens 3 Stunden – seit 2007 zusätzlich Brille, nur rechtes Auge korrigiert, Visus ca. 0,25.
Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
erstmal vielen Dank für eure Antworten und das herzliche Willkommen. Schade, dass noch keiner von euch Erfahrungen mit Linsen bei noch liegenden Fäden hat.
Wie es aussieht werde ich in ca. 1-2 Wochen eine Kontaktlinse für das rechte Auge bekommen. Ich war heute beim Kontaktlinseninstitut; in diesem war ich das erste Mal. Ich wurde sehr gut beraten, man hat sich sehr viel Zeit genommen und ich habe alle meine Fragen beantwortet bekommen. Nach Aussage der Kontaktlinsenspezialisten ist es nicht unproblematisch (dachte ich mir schon) jetzt schon eine Linse zu tragen. Sie machen eine Anpassung auch nur dann, wenn von Seiten des Arztes das OK gegeben wird. Dies ist bei mir der Fall – es war ja die Idee meines Arztes. Außerdem werde ich die Linse nur zeitlich begrenzt tragen dürfen. Aber die Aussicht – wenn auch nur für kurze Zeit am Tag – etwas mehr Durchblick zu bekommen ist schon verlockend (Mit der heutigen Testlinse war es schon ganz gut). Ich sehe ja leider links trotz Linse auch nicht wirklich viel.
Ich hoffe mal, dass die Linse passt und ich sie vertragen werde.
Gruß Bärbel
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Bärbel
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Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
ich möchte euch berichten, wie es mit dem Tragen der Kontaktlinse auf dem Transplantat bei noch liegenden Fäden (Keratoplastik Juni 2005) gelaufen ist.
Mein erster Versuch mit der Kontaktlinse ist wohl gescheitert.
Anfang November habe ich die Kontaktlinse bekommen, habe sie dann täglich ca. 3 Stunden getragen. Ich habe immer ein Fremdkörpergefühl gehabt, mal mehr mal weniger, unangenehmes Gefühl bis hin zu stärkerem Zwicken, aber ich konnte sehen (Visus leicht schwankend 0,3 bis 0,4). Die Kontaktlinse hat einen leichten Hochsitz durch den zu starken Zug des Oberlids. Bei einer Kontrolluntersuchung hat mein Kontaktlinsenspezialist an einer Stelle eine leichte Verletzung der Hornhaut festgestellt und meinte das dürfe nicht sein und muss beobachtet werden. Ich solle nach einer Woche wiederkommen, die Kontaktlinse weiter dosiert tragen - wenn es geht - und dann muss geschaut werden, ob die Verletzung weiter vorhanden ist oder was er hofft, nur vorübergehend z.B. durch Staub etc. verursacht wurde. Leider haben im Laufe der Woche die Probleme zugenommen und ich konnte die Kontaktlinse nicht mehr tragen. Mein Augenarzt hat an einer anderen Stelle des Transplantates eine Verletzung festgestellt, die leider auch schmerzte. Ich habe dann über zwei Wochen hinweg mit Salben die ganze Sache wieder in den Griff bekommen und natürlich die Kontaktlinse nicht mehr getragen. Letzte Woche hatte ich dann wieder einen Termin bei meinem Kontaktlinsenanpasser. Eine Möglichkeit hat er noch gesehen: Eine (neu entwickelte hochsauerstoffdurchlässige) weiche Kontaktlinse als eine Art Pflaster unter der harten Kontaktlinse zu tragen. Allerdings nur wenn ich es nach den bisherigen Erfahrungen momentan überhaupt noch mal versuchen will und nur unter der Voraussetzung, dass die Hornhaut mitmacht. Ich habe es probiert. Ein Fremdkörpergefühl war mit den beiden Kontaktlinsen vorhanden, aber nicht sehr stark. Der Sitz der Linsen war wohl recht gut, aber leider waren nach einer Stunde Tragezeit wieder an zwei anderen Stellen der Hornhaut leichte Verletzungen zu erkennen. Damit war das Experiment beendet. Bei mir geht es also nicht. Bisher hat ja wohl niemand hier im Forum Erfahrung mit Kontaktlinsen bei noch liegenden Fäden, zumindest habe ich keine diesbezügliche Reaktion erhalten. Alle kommen offensichtlich bis zum Ziehen der Fäden mit dem anderen Auge klar. Bei mir ist das eben leider nicht der Fall. Mit dem linken sehschwachen Auge (erreiche mit neuer Kontaktlinse jetzt immerhin einen Visus von ca. 0,2) komme ich zwar im Alltag einigermaßen hin, aber die Einschränkungen sind schon heftig. Vieles, was mir wichtig ist - z.B. Lesen, Theater, Museum, Reisen – und vor allem arbeiten ist momentan nicht möglich. Ich muss wohl trotzdem weiter Geduld haben – ist nicht wirklich einfach!!!
Gruß
Bärbel
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sabine s.
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nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
das tut mir sehr leid für DIch!!! Geht es Dir doch genauso wie mir, deshalb weiß ich wie verdammt besc,,,, so eine Situation ist. Da brauchst DU wirklich gute Nerven und eine starke Psyche.
Du bist nicht allein!! Das hilft mir manchmal auch.
Ich kann DIr leider gar nciht helfen, ich leide selbst sehr unter dieser SItuation.
Ich wünsche DIr viel Kraft und Geduld.
Alles Gute
sabine
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 12 times
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Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
mein Optiker hat mir mal erzählt das er eine Linse angepasst hat nach TP und noch liegendem Faden. Ich muß ihn nochmal fragen.
VG
Tim
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Günter
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- Joined: 2003-06-03, 15:12
- KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.
Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131 - Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
das eine Linsenanpassung so kurz nach einer Transplantation (KP) nicht klappt, ist nicht ungewöhnlich.
Eine Linsenanpassung bei noch vorhandenen Fäden und einer Hornhaut die sich sicher noch nicht stabil ist, ist sehr schwierig, und oft überhaupt nicht machbar.
Du brauchst hier einfach geduld – ich weis, leicht gesagt, hab das auch durchgemacht, ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst!. Aber ich musste auch 2 Jahre warten bis ich nach meinen KPs wieder Linsen tragen konnte.
Leider kann es bis zu 2 Jahre dauern, bis das operierte Auge wieder einsatzfähig ist.
-
Bärbel
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- KC-Experience: Trotz jahrelanger Schielbehandlung und Schieloperationen in der frühesten Kindheit ist das linke Auge amblyop.
1980 Diagnose Keratokonus – Sehfähigkeit nur mit Kontaktlinsen - Langsame, aber stetige Visusverschlechterung – bis 2004 Visus links mit KL ca. 0,2 (keine Lesefähigkeit), rechts mit KL unter 0,3 (Keratokonusnarben im Sehzentrum); PKP rechtes Auge im Juni 2005, Visus ca. 0,1 mit KL schwankend 0,3-0,5, vertrage die KL aber höchstens 3 Stunden – seit 2007 zusätzlich Brille, nur rechtes Auge korrigiert, Visus ca. 0,25.
Re: Kontaktlinsen 4 Monate nach der OP?
ich danke euch für eure lieben Worte.
Ich wusste ja von Anfang an, dass dieses Experiment scheitern kann. Da hat mir niemand was vorgemacht. Ich möchte auch auf keinen Fall das Gelingen der Keratoplastik gefährden. Es sollte eben nicht sein.
Ja, und jetzt heißt es wieder geduldig warten ...
Günter, es ist schon erschreckend, dass 2 Jahre vergehen können bis das Auge wieder einsatzfähig ist, aber die Keratoplastik war meine einzige Chance. Ich weiß, dass ich langfristig denken muss. Dein heutiger Visus mit KLs von 1,25 – 1,6 macht Mut. Es wäre schon schön, wenn ich mal die Hälfte dieses Werts erreichen könnte.
Gruß Bärbel
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Bärbel
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ich möchte mal einen neuen Zwischenstand meiner Situation geben.
Zur Erinnerung: Rechtes Auge PKP Juni 2005; Visus 0,05-0,1; Oktober/November Versuch der Anpassung einer KL misslungen – linkes Auge amblyop, mit KL ca. 0,2.
Die Fäden sind jetzt beide gezogen worden, der erste 9 und der zweite 10 Monate nach der OP. Die Hoffnung auf Verbesserung meiner Sehfähigkeit hat sich leider nicht erfüllt. Schon nach dem Ziehen des ersten Fadens verstärkte sich der Astigmatismus und ist nach dem Entfernen des zweiten Fadens (vor 1,5 Wochen) weiter gestiegen, liegt jetzt bei ca. 10 Dioptrien.
Stellt sich jetzt die Frage wie es weitergeht.
Anfang Mai habe ich wieder einen Termin in der Augenklinik. Zuvor werde ich noch mal bei meinem Augenarzt sein, er hat mir schon mal einige Möglichkeiten genannt: Kontaktlinse, Laserbehandlung, Keratotomieverfahren (bogenförmige Keratotomie, AK), Linsenverfahren.
Mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf.
Wie lange sollte ich jetzt warten, bis ich wieder einen Versuch mit der KL angehe? Wie ist das mit dem hohen Astigmatismus? Was mache ich wenn es nicht funktioniert? usw.
Gruß
Bärbel
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Günter
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- KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
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Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
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sabine s.
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nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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kontaktlinse 4 mon. nach op
ich seh das auch wie günter !!!!!
mit einer cl ist schon viel gewonnen, wenn die hornhaut dick und stabil genug ist, läßt sich sicher auch mit laser was machen, ich denke auch, da ist noch lange nicht alles ausgereizt.
ich wünsche dir weiterhin alles gute, tapfer bleiben !!!!!!!!
halt uns auf dem laufenden#
grüßle
sabine
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Bärbel
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nach langer Zeit möchte ich mal wieder berichten.
Im Juni 2006 habe ich einen erneuten Anlauf einer Kontaktlinsenanpassung für mein rechtes transplantiertes Auge gestartet.
Also, auch heute habe ich noch immer das Gefühl, dass ich mich in der Eingewöhnungsphase befinde. Ich schaffe es mittlerweile die KL ca. 5-7 Stunden zu tragen. Es gibt aber auch Tage, da geht noch nicht einmal das.
Trotz guter Anpassung ist die KL stets präsent und mit zunehmender Tragedauer steigert sich das Fremdkörpergefühl, das Jucken wird unangenehmer und ich habe das Gefühl, dass das Auge total übermüdet ist. Die Bindehaut ist gerötet und das Unterlid geschwollen.
Auch die KL des linken Auges macht mir in letzter Zeit ähnliche Probleme.
Ich denke, dass meine Allergien (Hausstaub, Frühblüher) sicherlich ein wesentlicher Grund für die Schwierigkeiten sind.
Aber was für eine Wahl habe ich?
Ohne KL sehe ich maximal 0,1, mit KL erreiche ich rechts ca. 0,3 (mal etwas mehr, mal etwas weniger) und links 0,2.
Ich bin schon ein wenig ratlos. Die Transplantation hat nur eine geringfügige Visusverbesserung gebracht, aber auch wiederum nur mit KL. Die KL vertrage ich aber immer weniger.
Meine seit früher Kindheit bestehenden Augenprobleme sind vorhanden.
Ich muss immer bedenken, dass ich nur mit dem rechten Auge „richtig“ sehen kann.
Welche weiteren Behandlungsmöglichkeiten könnten für mich sinnvoll sein?
Welche Risiken gehe ich ein?
Verbessert sich der Visus noch? usw.
Vielleicht kann der/die eine oder andere zu meinen Gedanken und Fragen etwas sagen.
Gruß
Bärbel
beim Lesen deiner Zeilen musste ich erstmal durchatmen, denn ich fühle mich grad in einer ähnlichen Situation....vielleicht ein kleiner Trost für dich!!!! Tatsache bei dir, so wie auch bei mir: Das Transplantat ist wohl unregelmäßig eingewachsen (oder?) , eine Korrektur mit Brille wegen des hohen Astigmatismus nicht bzw. nur unzureichend möglich und eine KL bringt zwar mehr Visus, tut aber weh, weil das Auge aus irgendeinem Grunde rebelliert, vielleicht wegen ner Allergie, zu trocken etc. Genau da stehe ich auch, wobei du immerhin die KL für max. 7 Stunden tragen kannst, ich dagegen verweigere diese wegen Schmerzen! Was bleibt noch??? Wie schauts aus, mit ner Laser-OP um die HH zu glätten? Ist dein Transplantat dick genug? Danach könnte man nämlich, glaub ich zumindest, mit ner Brille korrigieren. Mein Prof. schlug mir weiterhin einen Austausch meiner eigenen Linse vor, bzw. mir eine weitere Linse zusätzlich einzusetzen, um diesen Astigmatismus zu mindern.( Weiß aber nicht was ich davon halten soll???) Wäre das bei dir auch möglich? Wie gesagt, mir gehts im Grunde wie dir, ich bin nämlich auch ratlos.....trotzdem...vielleicht tut sich ja noch was ...selbst nach 2 Jahren... ich hoffs einfach mal.....Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht dir Anette
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Bärbel
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- KC-Experience: Trotz jahrelanger Schielbehandlung und Schieloperationen in der frühesten Kindheit ist das linke Auge amblyop.
1980 Diagnose Keratokonus – Sehfähigkeit nur mit Kontaktlinsen - Langsame, aber stetige Visusverschlechterung – bis 2004 Visus links mit KL ca. 0,2 (keine Lesefähigkeit), rechts mit KL unter 0,3 (Keratokonusnarben im Sehzentrum); PKP rechtes Auge im Juni 2005, Visus ca. 0,1 mit KL schwankend 0,3-0,5, vertrage die KL aber höchstens 3 Stunden – seit 2007 zusätzlich Brille, nur rechtes Auge korrigiert, Visus ca. 0,25.
vielen Dank für deine Antwort. Wir befinden uns tatsächlich in einer ähnlichen Situation und es ist tröstlich zu wissen, nicht allein Probleme mit der Wahl weiterer Behandlungsschritte zu haben.
Ich habe erstmal akzeptiert, dass nach einer Keratoplastik bis zu 2 Jahren vergehen können bis sich das Auge stabil verhält. Insofern hoffe ich noch immer auf Besserung der Verträglichkeit der KL, wenn da die Allergien nur nicht wären und der mäßige Visus – hoffe auch hier noch auf Verbesserung.
Beim Weiterdenken stellt sich mir dann die Frage ob z.B. eine Laserbehandlung oder eine astigmatische Keratotomie (AK) in Frage kommt und man danach ohne KL auskommt. Der von dir angesprochene Linsenaustausch ist ja auch noch eine Option. Bisher habe ich mich zwar über diese Verfahren informiert, aber noch keine Besuche in Kliniken gestartet.
Schon die Entscheidung zur Keratoplastik habe ich lange hinausgezögert, war dann aber 2005 unumgänglich. Wenn was schief geht habe ich eben kein funktionierendes Auge mehr.
Bin gespannt, wie es bei dir weitergeht. Drücke dir die Daumen.
Gruß
Bärbel
die Hoffnung auf eine starke Visusverbesserung schwindet jetzt,, ein halbes Jahr nach dem 2.Fadenzug immer mehr. Aber vielleicht gibt es hier im Forum Gegenbeispiele, wo selbst nach 2 Jahren sich visusmäßig noch was ins Positive geändert hat. (Wäre schön, das hier zu lesen!) Nachdem ich weit über ein Jahr gelitten habe, bin ich, was weitere Behandlungsschritte betrifft, sehr vorsichtig und werde deshalb operative Eingriffe erstmal ablehnen, zumindest solange, bis das Auge zur Ruhe gekommen ist. Für eine Lasik ist mein Transplantat eh nicht geeignet, weil es bereits zu dünn ist und die Keratotomie ...dabei wird doch die Hornhaut wieder verletzt, was bei mir voraussichtlich wieder mit Schmerzen verbunden sein würde. Deshalb habe ich für die fernere Zukunft vor, genauso wie du, erstmal eine Kontaktlinse auszuprobieren (diese kann ich dann wenigstens eigenmächtig rausnehmen, wenns nicht mehr auszuhalten ist), aber auch erst dann, wenn ich spüre, dass dies auch wirklich möglich ist und ich dazu mein Auge samt Hornhaut und ich mich selbst nicht allzu stark quälen muss. So wie ich den Heilungsverlauf sehe, wird weiterhin Geduld nötig sein, setze trotzdem letztendlich meine ganze Hoffnung auf eine Supersuperkontaklinse, die den gesamten Astigmatismus dann "wegzaubert". Wie ist das bei dir? Verschwinden denn die verzerrten, doppelten, mehrfachen Bilder beim Einsetzten der KL? Trägst du in der KL-freien Zeit eine Brille? Wie kommst du mit deinem Visus im Alltag zurecht?
Ohne Brille wäre ich ziemlich hilflos......lieber doppelt und verzerrt sehen, als gar nix....wünsche dir weiterhin alles Gute und halte uns auf dem Laufenden!
Viele Grüße von Anette
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Bärbel
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die verzerrten, doppelten, mehrfachen Bilder verschwinden mit der KL, tagsüber. Obwohl ich auch mit der KL objektiv nun keinen Supervisus erreiche ist das Sehen subjektiv für mich ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Eine Brillenkorrektur funktioniert nicht. Ich weiß nicht recht wie ich es beschreiben soll, aber mir wird schwindelig und das gesehene Bild wirkt stark verkleinert.
Außerdem kann links ja auch nur mit KL korrigiert werden, neben der Amblyopie ist der Keratokonus vorhanden.
Wie ist das mit dem Alltag? Ich erlebe an jedem Tag drei Phasen - ohne KL, nur linke KL und beide KL. Bei jedem Wechsel denke ich, oh wie schön die Welt wird immer klarer. Für diese verschiedenen Phasen habe ich dann so meine Hilfsmittel - Leselupe, kleines Fernrohr, Lesebrille.
Ich versuche zu planen, wann will ich „gut“ sehen – also beide KL. Ist nicht immer durchführbar, da die Verträglichkeit der KL nicht planbar ist.
Wie ist das mit deinem anderen Auge, KL und Brille? Hast du denn auf dem transplantierten Auge schon mal eine KL ausprobiert?
Gruß Bärbel
danke für deine Antworten! Wie schon berichtet, sooo toll fühle ich mich mit der Brille auch nicht, vor allem, weil sich das andere Auge im Keratokonusendstadium befindet und ein völlig anderes Bild liefert als das transplantierte Auge! (da ist das Bild auch wesentlich kleiner).Somit passen die Bilder der beiden Augen nicht zusammen und mein Gehirn tut sich schwer und reagiert, je nach Belastung, mit Müdigkeit, Erschöpftsein, Kopfbrummen, das Übliche halt! Damit diese Bilder nicht gaaanz so unterschiedlich ausfallen, meinte mein Optiker, es wäre sinnvoll, die rechte KL hauptsächlich zur Glättung der HH zu verwenden und einen Visusanteil dann in ein Rillenglas zu stecken. Damit schaut die Brille auch nicht ganz so übel aus! Zur KL : Doch, ich hatte für ca 1 Minute mal ein KL auf dem Transplantat, da war das Auge aber absolut schmerzfrei und es war zumindest zum Aushalten, ich hatte schon den Eindruck ich sehe besser!!! Ich muss die KL-anpassung langsam und entspannt angehen und darf mich nicht unter Druck setzen (lassen), sonst wird das nix, zumal ich meine rechte KL inzwischen auch bei längerer Tragezeit auch als Fremdkörper spüre.
Was ist mit deinem linken Auge? Denkst du dran, das auch transplantieren zu lassen???? Würdest du dann trotz der Amblyopie mehr sehen können???? Meint dein Augenarzt, dass der Visus noch besser werden könnte???
Liebe Grüße Anette
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Bärbel
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Im Vorfeld der Keratoplastik am rechten Auge haben alle Ärzte übereinstimmend dieses Auge als erste Wahl angesehen. Der Keratokonus war rechts fortgeschrittener und auch die zentralen Trübungen/Narben waren rechts massiver. Zudem ist das rechte Auge mein führendes Auge, welches früher einen wirklich besseren Visus hatte, der im Laufe der Jahre stetig abgenommen hat. Die Ärzte haben hier die Chance einer Visusverbesserung gesehen.
Beim linken Auge sieht das nicht so gut aus. Dieses Auge hat in der frühen Kindheit nie richtig sehen gelernt, obwohl ich durch die jahrelange Behandlung und die Operationen wenigstens sehen kann – ohne dies alles würde ich links nichts mehr sehen. Eine positive Aussage bzgl. einer Visusverbesserung durch eine Keratoplastik habe ich von keinem Arzt bekommen. Alle sind sehr zurückhaltend.
Ich weiß natürlich heute nicht wie sich die Situation noch verändert. Beim rechten Auge sind in den letzten Jahren vor der Keratoplastik leider Verschlechterungen eingetreten, obwohl das ab dem 40. bis 50. Lebensjahr seltener der Fall sein soll.
Momentan bin ich froh, dass ich links noch einigermaßen mit der KL klarkomme. Auch in Anbetracht der Situation des transplantierten Auges möchte ich keine weiteren Behandlungen wagen.
Gruß Bärbel