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also echt
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fräger
also echt
warum regen sich eigentlich immer alle über eine anfrage zu schwerbehindert so schrecklich auf?behinderung ist kk doch allemal... und schwerbehindert?na gut, so manch einer sicher nicht... ausser die, die mit unzureichender sehkraft trotzdem auto fahren... meine güte, selbst finger ab, gebärmutter raus, nix riechen können stellt eine behinderung dar. behindert finde ich es echt über leute herzufallen, die danach fragen. erst recht wenn das leute mit erfolgreicher op machen! jeder empfindet seine einschränkung individuel. und das ist legal! es gibt keine gleichen ausprägungen von kk und damit auch kein objektiv gleiches sehvermögen!aber denkt mal über die sozialpolitische bedeutung dieser anfragen nach
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Edeltraud
Re: also echt
Als Antwort auf: also echt geschrieben von fräger am 20. April 2003 01:07:00:
Hallo,
da bin ich voll deiner Meinung.
Ich denke auch an den sozialpolitischen Aspekt der Annerkennung als „behindert“ bei KK, denn ab bestimmten Punkt ist der KK eine Behinderung, denn er führt zur massiven Einschränkung der Lebensqualität. Nach einer gelungenen Keratoplastik kann man (muss man) den Behindertenstatus aberkennen lassen. Genauso wie ein Behinderter mit einem ungültigen Bescheid (hier nicht verlängert) verliert automatisch seinen Behindertenstatus.
Das Problem ist nur, das, dass das Gesetz uns nicht kennt.
Es interessiert nicht welche Probleme man bei KK hat, sondern wie ist die Sehkraft mit Sehkorrektur. Und die ist zwar miserabel aber erreicht nicht das Gesetz. Wie so oft in verschiedenen anderen Lebenslagen. Über Beurteilungen im
Bereich der Pflegeversicherung könnte ich z.B. ein Lied darüber singen. Da kenne ich jede Menge Ungerechtigkeiten.
Außer dem ist „Behindertenstatus“ nichts worüber man sich schämen sollte. Gebe es eine Möglichkeit für mich diesen Status zu erlangen, hätte ich alles daran gesetzt um ihn, wenn auch nur zeitweise, zu bekommen.
Das hier ist meine Meinung uns es ist nicht Jammern.
Ich sehe das halt so, denn ich bin seit Jahren von behindertem Menschen umgeben (aber so wirklich Behinderten, nicht nur Bandscheibe oder gestörter Geruchsinn). Ich kann das Wort „behindert“ aussprechen und trotzdem differenzieren. Ich bin behindert aber bin nicht behindert. Was für eine Aussage.
So wie ein Vater einmal sagte: „mein Sohn ist nicht behindert“. Meine antwort war: „er ist nicht behindert, aber er hat Behinderungen“.
Gruß
Edeltraud