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Wellenreiten nach OP
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don.clemens
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Wellenreiten nach OP
würde gerne bezüglich dieser Angelegenheit um Einschätzungen und Erfahrungen bitten. Vor ca. 17 Jahren, ich bin jetzt 36, wurde bei mir ein Keratokonus auf beiden Augen diagnostiziert. Seitdem trage ich harte Kontaktlinsen.
Vor einem halben Jahr, im Februar 2015, wurde das linke Auge operiert (perforierende Keratoplastik). Die Fäden werden im Februar 2016 entfernt. Der Heilungsprozess verläuft laut Ärzten normal. Ich tropfe 1x täglich Dexa-EDO. Ich war im Sommer im See und Schwimmbad schwimmen wobei natürlich Wasser ins operierte Auge gelangt ist. Eine bemerkenswerte Veränderung meines Auges aufgrund dessen konnte ich danach nicht feststellen.
Im Oktober möchte ich nach Portugal zum Wellenreiten gehen. In der Regel verbringe ich dann bis zu 4 Stunden täglich im Wasser. Die Ärzte trafen hierzu keine konkrete Aussage aufgrund von fehlenden Erfahrungswerten für dieses Hobby. Die Risiken sind offensichtlich: Sonneneinstrahlung, Meerwasser, Verletzungen durch Unfälle. Nun übe ich dieses Hobby seit ca. 15 Jahren aus und hatte nie Probleme mit entzündeten Augen obwohl ich in tropischen Ländern mit teilweise hochgradig kontaminiertem Wasser unterwegs war (Indonesien, Sri Lanka, El Salvador). Anscheinend sind meine Augen in dieser Beziehung sehr robust.
Gibt es denn Erfahrungen nach einer solchen OP mit Meerwasser und intensiver Sonneneinstrahlung?
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Blimp
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Re: Wellenreiten nach OP
Ich glaube, die Gefahr liegt gar nicht in einer Infektion. Problematisch ist eher, dass die Hornhaut noch instabil ist und auf mechanischen Druck sehr emofindlich reagiert. Die Frage ist, welche Art von Wellenreiten du praktizierst. Wenn jetzt z. B. meterhohe Riesenwellen über dir zusammenschlagen, könnte die mechanische Auswirkung auf das Auge doch sehr groß sein.
Vielleicht reicht es ja, wenn du nur kleine Wellen surfst, oder so, kenn mich halt nicht so aus mit Wellenreiten.
Am besten frag noch mal einen anderen Arzt, z. B. an einer großen Uniklinik und schilder ihm genau, was beim Wellenreiten passiert o. passieren kann.
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don.clemens
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Re: Wellenreiten nach OP
Diesen Aspekt habe ich noch nicht in Betracht gezogen.
In der Tat übt eine brechende Welle einen großen Druck aus. Natürlich ist unter Wasser das Auge geschlossen und man wird in der Regel nicht sonderlich tief unter Wasser getaucht aber Druck ist vorhanden. Je größer die Welle desto größer die Kraft und je länger hält der Druck unter Wasser an. Mit kleineren Wellen lässt sich die dieses Risiko minimieren. Riesenwellen sind ohnehin nicht meine Baustelle.
Werde das Thema mit weiteren Ärzten besprechen.
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don.clemens
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Re: Wellenreiten nach OP
Ich war dann eine Woche später beim Augenarzt und in der Klinik zur Routinekontrolle. Es wurden keine besorgniserregenden Veränderungen festgestellt. Lediglich eine grüne Stelle, die Laut Arzt auftreten kann aber keine Abstoßungsreaktion darstellt.
Im Januar war ich dann drei Wochen in Ecuador surfen. Diesmal hatte ich keine Probleme mit dem Auge. Es fühlte sich wie immer an was mich angesichts der Umstände positiv überrascht hat.
Im Februar wurden die Fäden gezogen. Dexa muss ich jetzt nicht mehr tropfen. Mein Optiker hat weiche sauerstoffdurchlässige Tageslinsen für mich bestellt. Dann habe ich endlich wieder mehr Durchblick.