ich bin 30 Jahre und bei mir wurde Ende letztes Jahr der Keratokonus festgestellt, nachdem die Leuchten bei Fielmann ohne Keratografen und nur durch subjektive Bestimmung der Sehwerte immer andere Endwerte erhielten. Das führte auch zu drei neuen Brillen pro Jahr, was mich stutzig und den Gang zum alt eingesessenen Augenarzt notwendig machte. Es ist Keratokonus der Stufe 1 also ein im "groben" Alltag nicht auffallender Keratokonus.
Mit Rezept und Geld in der Hand begab ich mich in Hamburg auf Kontaktlinsensuche. Es wurde ein selbsterklärter Spezialist gefunden.
Nach bisher vier (4) Anpassungen ist das linke Auge nahe zu perfekt korrigiert.
Trotz Keratovermessung (sic?) ist auf dem rechten Auge auch nach der vierten Anpassung zwar die "Schärfe" im Sinne der Sehstärke in Ordnung, aber nicht der Keratokonuseffekt. Was ich meine: Auf der rechten Seite habe ich immer noch die im 45° Winkel angelehnten Schattenbilder, obgleich weniger - inbesondere bei kontrastreichen Untergründen (Schrift auf Papier, Schrift am Computer, Straßenschilder).
Der Kontaktlinsenmensch meint nun ich müsse mich an die Linse "gewöhnen" - sodass das Gehirn quasi die Falschbilder herausrechnet.
Meine Frage ist an euch, ist das bei euch auch vorgekommen oder mag der Kontaktlinsenmensch durch das Ende seines Lateins einfach nicht auf das Geld verzichten, was es bei erfolgreicher Anpassung gibt? Hat jemand durch sehr langes Tragen wirklich eine Akkomodation erreicht? Mir kommt das nämlich seltsam vor.
Beste Grüße