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Mimi3: Neu hier
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Mimi3
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- KC-Experience: Erste Brille mit 5 (weitsichtig). Mit 14 Jahren plötzlich Kurzsichtigkeit mit Astigmatismus (Augenarzt ist ziemlich ratlos...). Bis heute: Ständig wechselnde Brillenwerte, Zunehmende Kurzsichtigkeit und Astigmatismus.
Mit 17 Diagnose Keratokonus durch einen Fachoptiker für KL, dieser will deshalb auch nur formstabile KL anpassen. Der Augenarzt versteht das Problem nicht, passt weiche Monatslinsen an.
Wenig später weist ein Augenarzt im Notdienst auf bestehende Hornhautveränderungen und Ausbuchtungen der Lidränder hin und rät zur Vorstellung beim Hausaugenarzt. KL dürften nicht ohne besondere Fachberatung getragen werden, weiche schon gar nicht! Hausaugenarzt sieht keine Bedenken.
Mit 19 sitzen die KL immer schlechter, lassen sich schwer einsetzen, reißen, verrutschen oder fallen heraus. Probleme mit trockenen Augen kommen erschwerend dazu. Da die bisherigen KL die Astigmatismuswerte nicht mehr ausgleichen können erstmal Rückkehr zur Brille.
Beginn zunehmender Sehstörungen (Halos, Lichtsterne, Doppelbilder, Ghosting, Verzerrungen), auf dem linken Auge vermutlich schon etwas früher, wurden aber durch das rechte ausgeglichen. Arztbesuche bringen zunächst wenig Klarheit, allerdings ist stets von Hornhautveränderung die Rede. Neuer Hausaugenarzt versteht die wechselnden Brillenwerte nicht.
Mit 24 Diagnose "Verdacht auf Keratokonus" (mit gewisser Unsicherheit bezüglich Keratoglobus oder PMD) bzw. "Keratokonus" (gesichert, mit einigen untypischen Parametern). Wegen zunehmend schlechterer Sehschärfe Anpassung von formstabilen angepassten KL beim Fachoptiker; leider ist die Tragezeit aufgrund trockener Augen und empfindlicher Hornhaut begrenzt (max 4 Stunden).
Mit 27 Diagnose Keratokonus (gesichert). Neben deutlichen Auffälligkeiten der Topographie starke Veränderungen der Kollagenfasern der Augenhornhaut. Augenklinik diagnostiziert ja nach Arzt Keratokonus (gesichert) oder Verdacht auf Keratokonus.
KL werden immer schlechter vertragen, daher Korrektur mit Brille soweit wie möglich. Brillenwerte ändern sich weiterhin ständig, die Sehschärfe nimmt immer weiter ab.
Mit 29 zeigt die Hornhaut links, mit 30 auch rechts ständige Risse und Narbenbildung. Epithel ist sehr dünn und unregelmäßig, zeigt kleine Wirbel. Die Hornhaut zeigt vertikale Linien, wird immer dünner und weicher. Sehschärfe jetzt noch 5-10% links, 30% rechts mit optimaler Brille (ohne nicht messbar). Diagnose "Hornhautveränderung, Verdacht auf Keratokonus" kann der Hausaugenarzt nun auch ohne weitere Hilfsmittel stellen. KL sind aufgrund der Befunde keine Option mehr. - Keratoconus since: Erste Auffälligkeiten (Kurzsichtigkeit, Astigmatismus, wechselnde Brillenwerte) mit 14. Diagnose Keratokonus mit 17 durch einen Fachoptiker. Ab 19 deutliche Probleme und Sehstörungen. Es folgte die übliche Arztodysee... Mit 24 durch Augenarzt bzw. Klinik erneut Diagnose Keratokonus bzw. Verdacht auf Keratokonus, ebenso mit 27 (Keratokonus, gesichert). Da es schwarz auf weiß bisher aber "nur" einen Bericht mit der Diagnose "Verdacht auf Keratokonus" gibt, habe ich mich lange geweigert, daran zu glauben...
- Experience with eyeglasses / lenses: Da KL bei mir keine Option (mehr) sind, trage ich Brille, damit sehe ich wenigstens etwas... Anpassen lasse ich diese nur noch, wenn es deutlich etwas bringt, da sich die Werte ohnehin ständig wieder ändern.
- Begeiterscheinungen: Trockene Augen, Hornhautrisse und Narben, Schwindel (vor allem bei Veränderung der Achswerte und Rissbildung). Ansonsten bestehen u.a. Asthma bronchiale, Allergien, instabile Bänder/Sehen/Muskeln mit Knick-Senkfuss und Neigung zu Bänderrissen, Skoliose und neurodermitisches Hautbild. Hilfreich ist, dass ich sehr gut höre!
- Mögliche Ursachen: Möglicherweise weiche KL, allerdings nur was die Entwicklung angeht, die Auffälligkeiten fingen schon deutlich vor den ersten KL an!
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Mimi3: Neu hier
Ich bin 24 Jahre alt und habe wahrscheinlich seit ca. 3-4 Keratokonus. Wahrscheinlich, weil es bis jetzt "nur" ein starker Verdacht ist. Hundertprozent bestätigen können die Ärzte es noch nicht, sind sich aber alle recht einig.
Verlauf und Symptome passen demnach wohl genau zum KK (oder KC?) und Topographien haben den Verdacht noch verstärkt.
Angefangen hat alles vor ein paar Jahren mit ständig zunehmenden Sehproblemen und Schmerzen. Am Anfang waren die Probleme noch recht leicht und ich konnte sie gar nicht recht zuordnen. Ich wurde immer lichtempfindlicher, immer schneller müde beim Lesen oder am Bildschirm und immer schlechter im Auto fahren. Letzteres ganz besonders nachts. Zuerst waren da kleine Sterne bei Lichtern, ich dachte allerdings das sei eben immer so... Ach ja, und ich konnte plötzlich keine Linsen (weiche Torics) mehr vertragen. Ich bin dann wieder auf Brille umgestiegen, brauchte aber bei jedem Augenarzttermin neue Gläser.
Mit der Zeit wurden die Probleme immer schlimmer und es kamen neue hinzu. Ich habe dann meinem Augenarzt davon berichtet, wurde in eine Klinik geschickt, und nach und nach bildete sich dann der KK-Verdacht.
Aber vielleicht stimmt das ja auch gar nicht. Mein Visus ist noch ziemlich gut, an guten Tagen erreiche ich mit Brille (und etwas Raten...) bis zu 100%. Die Gläserstärken schwanken dagegen recht stark, innerhalb von Tagen und sogar Minuten (!) um deutlich messbare Werte. Was mich auch wundert ist, dass ich trotzdem schon so starke Probleme habe. Die Sterne, Halos und Schlieren von Lichtern sind inzwischen so stark, dass ich nachts gar nicht mehr fahren kann (sehe nix mehr über die Motorhaube hinaus), und die Sonnenempfindlichkeit wird auch immer schlimmer.
Dann sind da die Verzerrungen: Schrank und Tür sehen aus wie eine Tonne, Decken haben ein Gewölbe und so weiter.
Gegenstände haben Doppelkonturen und einen Schatten. Ebenso haben Buchstaben eine Schatten bzw. erscheinen doppelt und verwischt.
Dazu kommen schmerzenden Augen und verspannte Gesichtsmuskeln. Und meine Augen werden immer empfindlicher bei Wind, Make-up, Salben und ähnlichem.
Es komme noch ein paar andere Sachen dazu, aber das soll erst mal reichen. Mir jedenfalls reicht das ganze völlig!!!
Was mich am meisten nervt ist aber die Unsicherheit. Hat man überhaupt Chancen im Beruf zurechtzukommen? Wie sieht es mit PC aus?
Und dann die Frage nach der Behandlung. Bei der Brille bleiben solange es irgendwie geht oder frühzeitig Linsen? Oder je nachdem wie man mit Linsen klarkommt entscheiden und einfach mal versuchen ob es was bringt und wie man’s verträgt? Ich stehe echt völlig im Wald, und ich habe das Gefühl, die Ärzte bemühen sich zwar, aber nachvollziehen wie man sieht können sie nicht (abgesehen vom Visus auf der Sehtafel) und einem wirklich was raten auch nicht.
Ich finde es super, dass es Foren wie dies hier gibt, in denen man sich gegenseitig weiterhelfen kann.
P.S. Im Zusammenhang KK geht es ja oft um Linsen. Sieht man damit eigentlich immer noch besser als mit Brille (sofern Brille unter 100 pro natürlich) oder kann es auch sein dass Linsen von vornherein keine Besserung sind, z.B. Brille 60%, Linsen auch nur 60%?
Gruß Mimi3
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Udo
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Re: Mimi3: Neu hier
herzlich willkommen im Forum!
Es kommt häufiger vor, dass Augenärzte einen Keratokonus nicht erkennen oder sich nicht auf die Diagnose festlegen wollen.
Bei Linsen ist es sicherlich ähnlich wie mit Augenärzten, man muß verschiedene ausprobieren. Wenn du noch keine Erfahrung mit Kontaktlinsen hast, solltest du es auf jeden Fall einmal versuchen. Allerdings sollte eine Anpassung von einem Kontaktlinsenspezialisten mit ERfahrung im Bereich KC vorgenommen werden. Der Filialoptiker um die Ecke ist nicht der richtige Ansprechpartner. Adressen findest du hier im Forum oder bei deinem Augenarzt.
viele Grüße
Udo
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Mimi3
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- KC-Experience: Erste Brille mit 5 (weitsichtig). Mit 14 Jahren plötzlich Kurzsichtigkeit mit Astigmatismus (Augenarzt ist ziemlich ratlos...). Bis heute: Ständig wechselnde Brillenwerte, Zunehmende Kurzsichtigkeit und Astigmatismus.
Mit 17 Diagnose Keratokonus durch einen Fachoptiker für KL, dieser will deshalb auch nur formstabile KL anpassen. Der Augenarzt versteht das Problem nicht, passt weiche Monatslinsen an.
Wenig später weist ein Augenarzt im Notdienst auf bestehende Hornhautveränderungen und Ausbuchtungen der Lidränder hin und rät zur Vorstellung beim Hausaugenarzt. KL dürften nicht ohne besondere Fachberatung getragen werden, weiche schon gar nicht! Hausaugenarzt sieht keine Bedenken.
Mit 19 sitzen die KL immer schlechter, lassen sich schwer einsetzen, reißen, verrutschen oder fallen heraus. Probleme mit trockenen Augen kommen erschwerend dazu. Da die bisherigen KL die Astigmatismuswerte nicht mehr ausgleichen können erstmal Rückkehr zur Brille.
Beginn zunehmender Sehstörungen (Halos, Lichtsterne, Doppelbilder, Ghosting, Verzerrungen), auf dem linken Auge vermutlich schon etwas früher, wurden aber durch das rechte ausgeglichen. Arztbesuche bringen zunächst wenig Klarheit, allerdings ist stets von Hornhautveränderung die Rede. Neuer Hausaugenarzt versteht die wechselnden Brillenwerte nicht.
Mit 24 Diagnose "Verdacht auf Keratokonus" (mit gewisser Unsicherheit bezüglich Keratoglobus oder PMD) bzw. "Keratokonus" (gesichert, mit einigen untypischen Parametern). Wegen zunehmend schlechterer Sehschärfe Anpassung von formstabilen angepassten KL beim Fachoptiker; leider ist die Tragezeit aufgrund trockener Augen und empfindlicher Hornhaut begrenzt (max 4 Stunden).
Mit 27 Diagnose Keratokonus (gesichert). Neben deutlichen Auffälligkeiten der Topographie starke Veränderungen der Kollagenfasern der Augenhornhaut. Augenklinik diagnostiziert ja nach Arzt Keratokonus (gesichert) oder Verdacht auf Keratokonus.
KL werden immer schlechter vertragen, daher Korrektur mit Brille soweit wie möglich. Brillenwerte ändern sich weiterhin ständig, die Sehschärfe nimmt immer weiter ab.
Mit 29 zeigt die Hornhaut links, mit 30 auch rechts ständige Risse und Narbenbildung. Epithel ist sehr dünn und unregelmäßig, zeigt kleine Wirbel. Die Hornhaut zeigt vertikale Linien, wird immer dünner und weicher. Sehschärfe jetzt noch 5-10% links, 30% rechts mit optimaler Brille (ohne nicht messbar). Diagnose "Hornhautveränderung, Verdacht auf Keratokonus" kann der Hausaugenarzt nun auch ohne weitere Hilfsmittel stellen. KL sind aufgrund der Befunde keine Option mehr. - Keratoconus since: Erste Auffälligkeiten (Kurzsichtigkeit, Astigmatismus, wechselnde Brillenwerte) mit 14. Diagnose Keratokonus mit 17 durch einen Fachoptiker. Ab 19 deutliche Probleme und Sehstörungen. Es folgte die übliche Arztodysee... Mit 24 durch Augenarzt bzw. Klinik erneut Diagnose Keratokonus bzw. Verdacht auf Keratokonus, ebenso mit 27 (Keratokonus, gesichert). Da es schwarz auf weiß bisher aber "nur" einen Bericht mit der Diagnose "Verdacht auf Keratokonus" gibt, habe ich mich lange geweigert, daran zu glauben...
- Experience with eyeglasses / lenses: Da KL bei mir keine Option (mehr) sind, trage ich Brille, damit sehe ich wenigstens etwas... Anpassen lasse ich diese nur noch, wenn es deutlich etwas bringt, da sich die Werte ohnehin ständig wieder ändern.
- Begeiterscheinungen: Trockene Augen, Hornhautrisse und Narben, Schwindel (vor allem bei Veränderung der Achswerte und Rissbildung). Ansonsten bestehen u.a. Asthma bronchiale, Allergien, instabile Bänder/Sehen/Muskeln mit Knick-Senkfuss und Neigung zu Bänderrissen, Skoliose und neurodermitisches Hautbild. Hilfreich ist, dass ich sehr gut höre!
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Re: Mimi3: Neu hier
Ich hatte schonmal Kontaktlinsen, weiche torische, die ich aber nicht mehr vertrage. Mein Optiker meinte jetzt, wenn dann kämen sowieso nur noch Speziel-KK-Linsen in Frage.
Ich bin nur generell auch unsicher. Mal liest oder hört man "so früh wie mögliche spezielle Linsen", dann wieder dass Linsen nur reizen und erst getragen werden sollen, wenn es nicht mehr anders geht.
Wie ist das überhaupt mit der Sehkraft (wenn sie denn dann nicht bei 100% bleibt), geht das nachher immer schneller gen 0 oder eher langsamer? Wusste das schonmal, habs aber wieder vergessen.
Und sieht man dann mit Linsen in aller Regel besser als mit Brille, oder kann es auch sein dass Linsen von Anfang an nix bringen (z.B. Brille 0.6, Linsen auch nur 0.6)?
Werde mir vielleicht einfach mal einen Beratungstermin holen.
Bis demnächst Mimi
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evg
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Re: Mimi3: Neu hier
Ich hab die formstabilen Kontaktlinsen seit ci. 7 Monaten.
Diese sind insbesondere dann hilfreich wenn der Keratokonus auf beiden Augen unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Was bei mir der Fall ist.
Bei einem Auge lässt sich die Sicht fast auf 120% korrigieren. Auf
dem anderen schätzungsweise 40% bis 50%. Mit Linsen erreiichen beide Augen ungefärh
gleiche Sicht. Ich hab die Linsen machen lassen, weil die ständigen Kopfschmerzen
und Übelkeitsgefühle das Studieren unerträglich machten.
Die Doppeltbilder (rechts) sind so gravierend, dass sie nur mit formstabilen Linsen korrigierbar sind. Der nachteil von Linsen: Tragekomfort-> beim Aufsetzen über die Dauer
bis einer Stunde ziemlich unangenehm, später normal. Wobei gleich angemerkt nicht bei
jedem verläuft es gleichermassen gut oder schlecht. Solltest du unter trockenen Augen leiden ist um so unangenehmer die Linsen zu tragen. Weiterer Nachteil:
man hat ständig Angst, dass etwas gegen dein Gesicht in Augenhöhe treffen könnte.
Es handelt sich immerhin um harte Kontaktlinsen und somit ist Verletzungsrisiko hoch.
Die "Bibelgestalten" in der Nacht wirst kaum los. Auch mit Linsen bleiben sie erhalten.
Hinweis: Schau noch mein Beitrag zur Hiornhautvernetzung.
Vielleicht erwckt es bei dir auch Interesse.
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Mimi3
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Mit 17 Diagnose Keratokonus durch einen Fachoptiker für KL, dieser will deshalb auch nur formstabile KL anpassen. Der Augenarzt versteht das Problem nicht, passt weiche Monatslinsen an.
Wenig später weist ein Augenarzt im Notdienst auf bestehende Hornhautveränderungen und Ausbuchtungen der Lidränder hin und rät zur Vorstellung beim Hausaugenarzt. KL dürften nicht ohne besondere Fachberatung getragen werden, weiche schon gar nicht! Hausaugenarzt sieht keine Bedenken.
Mit 19 sitzen die KL immer schlechter, lassen sich schwer einsetzen, reißen, verrutschen oder fallen heraus. Probleme mit trockenen Augen kommen erschwerend dazu. Da die bisherigen KL die Astigmatismuswerte nicht mehr ausgleichen können erstmal Rückkehr zur Brille.
Beginn zunehmender Sehstörungen (Halos, Lichtsterne, Doppelbilder, Ghosting, Verzerrungen), auf dem linken Auge vermutlich schon etwas früher, wurden aber durch das rechte ausgeglichen. Arztbesuche bringen zunächst wenig Klarheit, allerdings ist stets von Hornhautveränderung die Rede. Neuer Hausaugenarzt versteht die wechselnden Brillenwerte nicht.
Mit 24 Diagnose "Verdacht auf Keratokonus" (mit gewisser Unsicherheit bezüglich Keratoglobus oder PMD) bzw. "Keratokonus" (gesichert, mit einigen untypischen Parametern). Wegen zunehmend schlechterer Sehschärfe Anpassung von formstabilen angepassten KL beim Fachoptiker; leider ist die Tragezeit aufgrund trockener Augen und empfindlicher Hornhaut begrenzt (max 4 Stunden).
Mit 27 Diagnose Keratokonus (gesichert). Neben deutlichen Auffälligkeiten der Topographie starke Veränderungen der Kollagenfasern der Augenhornhaut. Augenklinik diagnostiziert ja nach Arzt Keratokonus (gesichert) oder Verdacht auf Keratokonus.
KL werden immer schlechter vertragen, daher Korrektur mit Brille soweit wie möglich. Brillenwerte ändern sich weiterhin ständig, die Sehschärfe nimmt immer weiter ab.
Mit 29 zeigt die Hornhaut links, mit 30 auch rechts ständige Risse und Narbenbildung. Epithel ist sehr dünn und unregelmäßig, zeigt kleine Wirbel. Die Hornhaut zeigt vertikale Linien, wird immer dünner und weicher. Sehschärfe jetzt noch 5-10% links, 30% rechts mit optimaler Brille (ohne nicht messbar). Diagnose "Hornhautveränderung, Verdacht auf Keratokonus" kann der Hausaugenarzt nun auch ohne weitere Hilfsmittel stellen. KL sind aufgrund der Befunde keine Option mehr. - Keratoconus since: Erste Auffälligkeiten (Kurzsichtigkeit, Astigmatismus, wechselnde Brillenwerte) mit 14. Diagnose Keratokonus mit 17 durch einen Fachoptiker. Ab 19 deutliche Probleme und Sehstörungen. Es folgte die übliche Arztodysee... Mit 24 durch Augenarzt bzw. Klinik erneut Diagnose Keratokonus bzw. Verdacht auf Keratokonus, ebenso mit 27 (Keratokonus, gesichert). Da es schwarz auf weiß bisher aber "nur" einen Bericht mit der Diagnose "Verdacht auf Keratokonus" gibt, habe ich mich lange geweigert, daran zu glauben...
- Experience with eyeglasses / lenses: Da KL bei mir keine Option (mehr) sind, trage ich Brille, damit sehe ich wenigstens etwas... Anpassen lasse ich diese nur noch, wenn es deutlich etwas bringt, da sich die Werte ohnehin ständig wieder ändern.
- Begeiterscheinungen: Trockene Augen, Hornhautrisse und Narben, Schwindel (vor allem bei Veränderung der Achswerte und Rissbildung). Ansonsten bestehen u.a. Asthma bronchiale, Allergien, instabile Bänder/Sehen/Muskeln mit Knick-Senkfuss und Neigung zu Bänderrissen, Skoliose und neurodermitisches Hautbild. Hilfreich ist, dass ich sehr gut höre!
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Re: Mimi3: Neu hier
Bis jetzt sind bei mir beide Augen einigermaßen gleich, auch was die Effekte angeht. Links etwas schlimmer, obwohl das Rechte mehr schwankt.
Kopfschmerzen und Übelkeit beim Lernen, aber auch Fernsehen oder sonsitgen Dingen sind allerdings an der Tagesordnung.
Ich habe leider sehr trockene Augen, aber vielleicht probiere ich es dann doch mal mit Linsen, jetzt oder etwas später. Die Doppelbilder (nur die Buchstaben oder auch die Doppelränder?) und Sehschärfe korrigiert das also besser wenn ich das richtig verstehe?
Mich würde auch mal interessieren, wie das mit dem Autofahren so ausschaut. Nachts klappt das bei mir leider gar nicht mehr, sehe ja kaum mehr einen Radfahrer vor mir, die Ampel oder ein bremsendes Auto. Inzwischen gehen die Sterne und Schlieren fast über das ganze Sichtfeld, und es nimmt noch immer rapide zu. War das bei euch auch so, und stoppt das irgendwann mal?
Scheint übrigens auch für die anderen Effekte zu gelten. Saß neulich mal im Kino und habe plötzlich festgestellt, dass die Buchstaben Verdopplung/Schlieren auf dem linken Auge noch mehr geworden ist. Ist seitdem auch nicht wieder zurück gegangen - kommt vielleicht noch... Oder vielleicht passt die Brille auch nicht mehr ganz so gut.
Ansonsten ist Fahren ja wohl solange erlaubt, bis man was anderes gesagt bekommt. Aber dürfen und können sind ja zwei Dinge, da würden mich eure Erfahrungen mal interessieren.
Von der UV-Vernetzung habe ich schonmal gehört, aber das ist noch ein sehr neues Verfahren, oder? Meine Ärzte waren eher dagegen, vielleicht habe ich ja auch so Glück und es wird nicht mehr schlimmer. Außerdem kann man das nur ganz am Anfang machen lassen, oder bin ich da falsch informiert???