Hallo !
Es gibt was Erfreuliches und was weniger Erfreuliches zu berichten.
Bekanntermaßen bin ich ja erst vor ca. 2-3 Monaten operiert worden. Vor der OP war der Visus ohne Korrektur " Handbewegung " nun ist er auf
20% angestiegen und mit Korrektur sind schon 45 % drin. Ebenso erfreulich sind die Ergebnisse der Pachymetrie und der Endothelzellanalyse. Wenn keine Abstoßung auftritt , dann ist die Zelldichte so hoch , dass ich eine realistische Chance habe, dass mein Transplantat 30 Jahre hält!
Weniger gut allerdings sind folgende Umstände:
Mir sind nun an meiner Klinik zwei weitere Fälle von Transplantat-
insuffizienz innerhalb der letzten Monate sicher bekannt geworden .
Ich habe dazu folgendes vernommen: " Man sollte nun angesichts dieser Mißstände doch langsam über Maßnahmen nachdenken, welche dazu geignet sind , dieser Problematik ( gemeint ist das gehäufte Auftreten von Transplantatversagen) zu begegnen ".
Sehr diplomatisch ausgedrückt , nicht ?
Im Klartext heißt das: Im Moment denkt man erst über Maßnahmen nach uns solange wird sich wohl nichts ändern.
Falls die beabsichtigten Maßnahmen denn auch umgesetzt werden und ihre Wirkung zeigen, dann werde ich euch sofort davon in Kenntnis setzen.
Im Moment aber sollte man es sich sehr genau überlegen, ob man dieses Risiko eingehen will oder die Transplantation doch lieber anderswo machen lässt ( was dann nätürlich operationstechnische Nachteile bringt).
Grüße Chemist