ich hab mich heute hier angemeldet, da ich selbst Betroffene bin und in den nächsten Monaten die Op in der Erlanger Augenklinik ansteht.
Ich bin Erzieherin in einem Kinderheim. Auf Einrichtungsinternen Gründen musste ich die Gruppe wechseln. Meine bisherigen Kollegen wussten davon und nahmen Rücksicht. Mein jetziges Team weis es auch aber macht mir mein "nicht Autofahren können" z.B ständig zu indirekten Vorwurf
Die Unfähigkeit Auto zu fahren, in einigen Dingen einfach langsam sein, Schwierigkeiten weil ich am Pc meine Einstellungen nicht vornehmen kann und ich nur schwer lesen kann (nur ein Benutzer), stehen in dem neuen Team recht schutzlos da und ich merke wie es mich psyisch immer mehr belastet. Ich hatte vor ca. 3 Monaten Tabletten gegen Depressionen abgesetzt, diese nehme ich nun wieder, da ich nicht mit den Reaktionen der Kollegen vernüftig umgehen kann. Ich kann ja auch nicht so tun als ob alles in Ordnung ist.
Mal so einen kurzen Einblick ins Arbeitsleben bei mir. Ich hoffe das die OP echte Veränderung schafft. Sonst befürchte ich irgendwann nicht mehr der Arbeit nachgehen zu können. Die Sehkraft des rechten Auges liegt bei 4 Prozent, beim linken Auge bei 60 Prozent.
Gut das es dieses Forum gibt
Grüsse Monchi