Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501

Crosslinking in Frankfurt am Main 17.09.09

nicopeukert
Beiträge: < 10 - Forenrechte eingeschränkt
Posts: 5
Joined: 2009-04-09, 16:02
KC-Experience: Diagnose erst mit 32 Jahren 2008, erstes CL 2009 dann 2010, beide leider nicht erfolgreich der KK wird schlechter. Nebendiagnose Neurodermitis auch an den Augen, zunächst gute Ergebnisse mit weichen KK Linsen, seit Anfang 2014 nun Rose K.

Crosslinking in Frankfurt am Main 17.09.09

Post by nicopeukert »

Hallo Zusammen,

trotz der bereits zu Hauf bestehenden Berichte, möchte ich hier nun doch noch einmal einen kurzen Eindruck von meiner OP vermitteln. Außerdem sollte der Bericht dehnjenigen von euch dienen, welche sich auch in der Uni in Frankfurt behandeln lassen wollen.
Natürlich erging es mir wie so vielen hier im Forum. Ich hatte schon mächtig Bammel vor der OP, gerade in den letzten Tagen davor. Habe mir extra Schmerzmittel besorgt und mich bei meinen Eltern einquatiert. Mein Daddy hat mich dann auch Morgens in die Uni-Klinik gefahren.
Um es kurz zu machen: ich bin sehr zufrieden mit der Behandlung und der OP, soweit ich das eine Woche danach sagen kann.Die eigentlich OP lief genau so ab, wie es hier im Forum bereits vielfach beschrieben wurde. Das Abtragen dauerte nur etwa 5 min. und ich habe nichts, aber auch gar nichts davon gespürt. Natürlich war es etwas seltsam, das die Sicht dann etwas verschwommen wird, jedoch ging das Ganze so schnell über die Bühne, da blieb mir gar keine Zeit zum großen Nachdenken. Anschließend dann die "Tropfenorgie", welche von einem Assistenzarzt durchgeführt wurde (Dr. Kühne). Dieser wirkte auf mich sehr kompetent und vor allen Dingen, er war die Ganze Zeit anwesend. Er hat dann noch 2 Male etwas "Nachbetäubt" da ich einen leichten Druck verspürte. In der ersten halben Stund haben wir uns sogar sehr gut (über das Snowboarden und die verschieden Skigebiete) unterhalten. Außerdem nutze ich die Zeit um ihm diverse Fragen zu KK zu stellen. Die letzen 30 min. war ich dann einfach zu KO um mich weiter zu Unterhalten. Das lag wohl auch an der "Beruhigungstablette", welche mir etwa 10 min. vor der OP gegeben wurde.
Nach der OP dann noch eine kurze Kontrolle unter der Spaltlampe und dann ging es auch schon ab nach Hause. Dort habe ich dann sofort ein paar Tropfen Tramal eingenommen und mich im dunklen Zimmer ins Bett gelegt.
Von Schmerzen kann ich nicht wirklich reden, dennoch war es für ca. 2 Tage (inkl. OP Tag) ein etwas komisches Gefühl. Eine Mischung aus Fremdkörper Gefühl und einem leichten Druck. Das Auge hat getränt und ich war etwas Lichtempfindlich.
Die nächsten 4 Tage bin ich dann täglich in die Klinik gefahren, damit ein Arzt eine kurze Kontrolle des Auges durchführen kann.

Mein Fazit lautet also: gute Betreuung vor, während und nach der OP. Die eigentliche OP ist wirklich nicht schlimm gewesen und der Tag danach erst recht nicht. Von den "HammerSchmerzen" wie sie hier leider auch oft beschrieben werden, hatte ich Gott sei Dank keine.
Für mich war es wichtig, das ich mich bei meinen Eltern für 4 Tage einquartierten konnte, denn ich wollte nicht alleine (Single) zu Hause sein.Außerdem gab es dann jemanden der mir die vielen Topfen geben konnte (wegen des frisch operiertem Auge hatte ich da ein wenig Sorge). Ich wusste, für den Fall von Schmerzen, das ich ein "potentes" Schmerzmittel zur Verfügung habe. Die täglichen Kontrollen durch die Operierende Klinik gaben zusätzlich ein gutes Gefühl von Sicherheit.

Wie gesagt, Einzelheiten zum Ablauf der eigentlichen OP kann ich mir hier wohl ersparen. Ich wollte nur einmal für alle von euch, die sich hier vorab informieren wollen (so wie ich es auch getan habe), etwas Mut machen.
Natürlich kann ich nur für meine Person sprechen, aber abschließend kann ich wohl sagen das die OP in Frankfurt ein guter Schritt für mich war. Ich hatte nur minimal Schmerzen! Und ich bin nun wirklich kein mutiger Held oder Macho. Der Bänderriß im Fußgelenk vor 6 Wochen, der hat Schmerzen verursacht, aber nicht die AugenOP.

Ich wünsche euch allen viel Glück bei den bevorstehenden OP`s und der weiteren Behandlung des KK.


PS.: wusstet ihr, das Riboflavin auch in der Lebensmittelindustrie als Färbemittel zum Einsatz kommt? :::grin