Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

Technische Frage zur Messmethode vom Orbscan

Der individuelle "Weg" bis zur Diagnose - was ist Keratokonus, habe ich überhaupt Keratokonus, was kann Man/Frau tun?.
Schwenn
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KC-Experience: Leider auf beiden Augen betroffen. Rechts ist der Keratokonus fortgeschrittener.
Keratoconus since: seit über 10 Jahren
Experience with eyeglasses / lenses: Kontaktlinsen vertrage ich leider nicht
Operationen: Am 01.03.2010 TLKP rechts

Technische Frage zur Messmethode vom Orbscan

Post by Schwenn »

Hallo zusammen,

ich durfte meinen Keratokonus durch eine TLKP behandeln lassen. Die OP ist soweit auch gut verlaufen, nur stellt sich leider das Sehvermögen nach der OP nicht wie gewünscht dar. Mein Auge ist nach der OP extrem kurzsichtig (mindestens -12 Dioptrie, auch im Orbscan gemessen). Ich sehe insbesondere im Dunkeln einzelne Lichtquellen als große Punktwolke, also jedes Licht um ein Vielfaches mehr. Die Form der Inteferenzen ist leicht sternförmig, so dass ich persönlich auf die Naht schließe.

In heller Umgebung nehmen die Inteferenzen ab. Auch kann ich deutlich besser gucken. Gefühlt wird meine Kurzsichtigkeit weniger. Nach den Informationen von meinen Augenärzten bzw. Optikern ist das ganz normal und es geht jedem Menschen so. Die Tiefenschärfe nimmt in der Helligkeit zu. Mein Auge ist leider so extrem kurzsichtig geworden (schade, aber nicht zu ändern) und an den Nähten kann das wohl nicht liegen.

Meine Meinung ist, dass ich durch das Vielfache sehen von Lichtquellen (also beispielsweise auch beim mit Licht projezierten Sehtest) so eine schlechte Sehleistung erhälte. Ich habe die Vermutung, dass ich durch die Lichtbrechung an den viele Nähten das gesehene Bild unscharf wahrnehme (da ich es eben 30-40 mal sehe). Die Interferenzen der Nähte kommen im kurzen Abstand zum Auge nicht mehr zum tragen und desshalb ist mein Auge z. B. mit dem Orbscan gemessen auch so kurzsichtig. Ist diese Vermutung / Wahrnehmung denkbar?

Nun kommt meine technische Frage:

Was ich bisher rausgefunden habe ist, dass der Orbscan die Messung mit einer Spaltlampe durchführt.

Kann es nicht sein, dass das Licht der Spaltlampe an den Nähten fehlerhaft gebrochen wird und der Orbscan falsche Ergebnisse aufgrund der Nähte liefert. Könnte es sein, dass das Auge z.B. tatsächlich nur -4 Dioptrie hat, die Messung mit dem Orbscan aber beispielsweise -12,5 Dioptrie erzielt?

Schon einmal im Voraus Vielen Dank für die Informationen,
Sven