ich habe derzeit ein problem, zu dem ich gerne die vorgeschichte schildern möchte. eventuell kann mir ja jemand helfen. wäre sehr dankbar.
ende letzten jahres fing es an. ich brauchte für den führerschein ein neues gutachten.
da mein augenarzt krank war, das landratsamt aber zeitlich keinen grossen spielraum lies, musste ich zu einem anderen augenarzt.
diese augenärztin meinte, der sitz der rechten linse wäre nicht gut (war alles in allem nicht sehr freundlich, was an sich keine grosse rolle spielt in diesem fall ).
zuhause angekommen sah ich in den spiegel und tatsächlich, die rechte linse sitzt etwas sonderbar. keine ahnung ob die linke passt, aber die sitzt zumindest zentriert in der iris.
die rechte hingegen kann man sich vom sitz her vielleicht wie zwei der ineinandergreifenden audi-ringe (ein wenig schleichwerbung, ich hoffe das ist ok
also der sitz der linse oben ist etwas über der pupille, unten endet sie unterhalb der iris.
etwas über die geschnehnisse gegrübelt kam ich zu dem entschluss, dass ich mir einen termin bei meinem eigentlichen augenarzt geben lasse.
anfang diesen jahres war ich dort. der meinte, dass alles in ordnung wäre.
leider hab ich ihn nicht explizit auf den sitz der rechten linse angesprochen.
wobei er den als augenartz an sich sehen sollte
vor kurzem hatte ich einen termin bei der anderen augenärtzin. und nun kommt mein zweites grosses problem.
diese meinte, dass ich für eine anpassung 4 wochen (4 wochen...) vorher keine linsen im auge haben dürfe.
ich frage mich nun, ob das tatsächlich stimmt, und ob das normal ist? 4 wochen ohne linsen ist ja eine ewigkeit. wie soll man jemals den linsenanpasser wechseln?
ich habe nachgefragt, ob es nicht möglich wäre eine brille anzupassen, die ich für diesen zeitraum tragen könnte. die kosten dafür wäre mir egal, selbst wenn ich sie selbst tragen müsste und eine 100%ige sehkraft muss ja auch nicht unbedingt erreicht werden. aber das geht anscheinend auch nicht.
angeblich kann das nur mein alter augenarzt, der mir auch die alten linsen angepasst hat.
wobei der immer meint, dass mir eine brille nichts nützt.
ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er das rein auf die sehkraft bezieht, oder ob er damit meint, dass sie dem fortschreiten des kk nicht entgegenwirken kann.
ich hätte schon immer gerne eine brille gehabt, seit ich diese verfluchten kontaktlinsen tragen muss (vor dem kk hatte ich keine probleme mit den augen). wenn man nachts mal kurz aufsteht z.b. wäre sie wohl ziemlich praktisch.
ich weiss jetzt leider nicht in welchem stadium sich mein kk befindet, noch sonst etwas darüber.
was ich jedoch sagen kann ist, dass ich mal die brille meiner schwester auf hatte (einfach so, ohne grosse hintergedanken) und ich konnte damit wirklich gut sehen. wobei das mittlerweile schon ein paar jahre zurück liegt.
dem gefühl nach passt die rechte linse nicht wirklich. und das nicht (nur?
mit linsen merke ich davon jedoch nicht mehr sehr viel, was die unterschiedliche sehkraft der augen angeht.
der vollständigkeithalber möchte ich noch erwähnen, dass ich vor wenigen tagen/wochen das 1. mal nach dem aufstehn eine extreme lichtempfindlichkeit empfunden habe. die lichtempfindlichkeit ist wohl allgemein etwas höher, als es normal sein sollte, aber in diesem ausmass habe ich es noch nicht erlebt. es war mir nicht möglich mein auge an einem verregneten und relativ düsterem tag zu öffnen, weil der dabei empfundene schmerz einfach zu extrem war (ich bin, was schmerz angeht, nicht sonderlich zimperlich).
das ganze hielt wenige stunden an, dann wurde es besser. evtl. lies ich die linsen am vortag trotz starker reizung der augen einfach zu lange drin?
ich hasse meine linsen, seit ich sie habe. kleinere probleme sind normal, alle paar monate habe ich phasen, wo der schmerz mal extremer wird, sich dann aber nach wenigen tagen/wochen wieder "normalisiert" (für meine verhältnisse halt...)
bin gerade irgendwie verzweifelt.
mir stellen sich einige fragen und ich weiss so recht keine lösung. ich hoffe ihr könnt mir evtl. in einigen punkten etwas weiter helfen, ich wäre wirklich sehr dankbar.
ich hoffe die geschichte und mein problem ist halbwegs verständlich.
folgende fragen stelle ich mir:
kann es normal sein, dass eine kk-linse derartig verschoben auf dem auge aufliegt?
ist es normal, dass man 4 wochen keine linsen tragen darf, wenn man sich irgendwo anders als beim 1. anpasser linsen anpassen lassen möchte?
und wenn anscheinend die linsen mein auge so beeinflussen, dass man keine linsen mehr anpassen kann, wieso kann es der ursprüngliche anpasser? änderungen am auge, mehrere jahre nach der ersten diagnose, dürften für den dann ja auch nur "verzerrt" wahrnehmbar sein, oder nicht?
vielleicht sind ja noch andere dinge sonderbar, zu denen ihr was sagen möchtet?
wäre für jede hilfe dankbar.
da ich gerade dabei bin hoffe ich es ist ok, wenn ich noch ein paar daten zu meinen linsen poste. vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen und mir sagen, wie es um meine augen steht.
nachdem sich 2 augenärzte derartig widersprechen frage ich mich nun ohnehin, wem und ob ich überhaupt noch jemandem vertrauen kann. aber das problem stellt sich beim kk ja anscheinend nicht nur mir, was man so liest.
nun die daten der linsen:
der hersteller ist wohl "ciba vision" aus grossbritanien.
RGP-Fluorocon 60
PE Aspheric
(Paflufocon B)
rechts:
BC: 7.55
DIA: 9.80
PWR: -2.25
CT: 0.20
links:
BC: 7,50
DIA: 9.80
PWR: -2.25
CT: 0.20
wie gut ich damit sehe kann ich nicht genau sagen, aber 100% sind es wohl nicht. auch hat sich die sehstärke mit den linsen über die jahre verändert, die linsen jedoch sind noch immer die selben wie vor jahren. keine ahnung, ob das normal ist. die aussgae meines eigentlichen augenarztes ist, dass man die stärke noch minimal verändern könne, dies aber nichts bringe.
vielen dank schon mal
gruss
wowo